Social Commerce und Social Media Marketing
Alles wird social
14.04.2010 17:10 dah
Der Social Commerce steht noch ganz am Anfang. Was in zehn Jahren im Bereich Social Media etabliert sein wird, ist heute schon grundsätzlich möglich, erklärt Klemens Skibicki von brain injection auf dem Internet World Kongress.
Unternehmen werden künftig nicht mehr die Kontrolle über ihre Marke haben. Die Marke gehöre in die Hände der Kunden, allerdings sei sie dort schon immer gewesen, sagt Skibicki. Social Media habe bekannte Mechanismen des Marketings, insbesondere das Empfehlungsmarketing, verstärkt. Früher sei der Kreis der Vertrauten kleiner, heute fänden sich die relevanten Empfehlungen im Internet.
Mobile wird diese Mechanismen noch sehr viel stärker vorantreiben. Informationen, die für den einzelnen User relevant seien, könnten diese heute selbst auf Facebook zusammenstellen. Damit sei Facebook der relevante Newsfeed für die Net Generation. Unternehmen müssen genau in diese relevanten Bereiche hinein. Wie das geht: Mehr Psychologen rein in die Unternehmen, im Gegenzug werde es für Mediaplaner eng, so Skibicki.
Unternehmen müssen gerade in den sozialen Medien lernen, ihren Kunden zuzuhören. Dadurch könne man auch auf die Anfragen und Probleme reagieren. Dazu werde in naher Zukunft noch viel Restrukturierungsarbeit nötig sein. Werbedruck heiße verlieren, weil das Unternehmen dadurch zunehmend ausgeblendet werden. Kampagnen seien zeitlich begrenzt, besser sei es deshalb, langfristige Verbindungen und Communities aufzubauen.
Jule0307 am 15.04.2010
Der Kunde im Mittelpunkt
Ohne den Kunden ist der Händler nichts. Der Kunde entscheidet was er kauft und wenn er nicht kauft kann der Händler den Laden zumachen.
Die Händler müssen endlich lernen den Kunden ernst zunehmen und die Welt mit seinen Augen sehen. Es wird Zeit!
alter ego am 15.04.2010
@Thomas
Na hoffentlich werden Sie mit dieser bornierten Sichtweise nicht untergehen ...
Thorsten am 15.04.2010
So sieht's aus
Ob man es will oder nicht. Die Weisheit der Massen drängt Marken zumindest in eine Richtung.
Thomas am 15.04.2010
Unglaublich
„Die Marke gehöre in die Hände der Kunden, allerdings sei sie dort schon immer gewesen, sagt Skibicki."
Klar doch. Und außerdem: „Kinder an die Macht!"
Bei all den tollen Prognosen über die Entwicklung der Märkte im Internet oder unter Einfluss des Internets, kommen einem die Berechnungen der Zeugen Jehovas zum Untergang der Welt beinahe seriös vor.