Reichweitenmessung in Social Media
"Es wird noch sehr um die Währung gerungen"
03.03.2010 15:45 tga
Wie Reichweite in Social Media gemessen werden kann, wurde gestern beim Social Media Measurement Summit in Berlin heiß diskutiert. internetworld.de wollte von den Teilnehmern wissen, was die größten Probleme bei der Messmethodik sind.
"Was wollen wir überhaupt messen?", das sei neben der Technik eine der Kernfragen, sagt Vasco Sommer-Nunes von Mokono. Fernando Reimann, legt auf die internationale Vergleichbarkeit der Messergebnisse großen Wert - hier sollte sich Deutschland an Ländern orientieren, damit bereits Erfahrungen gemacht haben. In Social Media verschmelzten Journalismus, PR, Kommunikation und Werbung, das mache die Beurteilung so schwierig, glaubt Hans-Georg Stolz (Finkenauer&Stolz). Er plädiert deshalb für ein Zwei-Stufen-Modell bei der Reichweitenmessung.
Simon Boé von Goldmedia spricht sich hingegen für eine Orientierung an bestehenden Modellen aus. Manfred Niesel, Campus Media, zufolge spielt die Frage der Reichweitenmessung sehr schnell in die Wirkungsdebatte rein.
Bert Schulzki von Motor-Talk bringt die Problematik auf den Punkt: "Die große Hürde ist, dass die Heterogenität der Teilnehmer es verhindert, einen gemeinsamen technischen Standard zu finden."
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