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Pornoportale profitieren von Apples iPad

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Pornoportale profitieren von Apples iPad

Tablet-Rechner bringt Bewegung in den Markt

Pornoportale profitieren von Apples iPad

Apple hat mit seinem Tablet-Rechner iPad einen großen Erfolg. In nur einem Quartal verkaufte das Unternehmen rund 3,27 Millionen Geräte. Aber nicht nur der Konzern hat daran seine Freude. Auch die Pornoindustrie schwärmt angesichts gestiegener Nutzerzahlen von dem Gerät.

"Das iPad ist definitiv der heilige Gral der Pornoindustrie", erklärt Joone, Gründer des Erotikunternehmens Digital Playground. "Ich habe meinen Augen nicht getraut, als wir nach dem Startwochenende des iPads unsere Serverstatistiken ausgelesen haben", sagte der Unternehmer gegenüber der Wirtschaftswoche. Sein Unternehmen hätte auf Anhieb zwanzig Prozent mehr Besucher auf der Website und 30 Prozent mehr Anmeldungen bei dem kostenpflichtigen Videoportal verzeichnet.

Diese Entwicklung kann ganz und gar nicht nach dem Geschmack von Apples CEO Steve Jobs sein. Einer seiner Wünsche war es, dass niemals ein Pornostreifen auf seinen Geräten laufe. Auch deshalb kontrolliert Apple alle Apps für iPhone und iPad sehr genau und duldet dabei keine anstößigen Inhalte. Keinen Einfluss hat Apple jedoch auf frei im Netz verfügbare Inhalte.

Alle Videoportale stellen die bei ihnen gehosteten Clips in verschiedenen Auflösungen und Formaten zur Verfügung. Spätestens mit Apples Verzicht auf die Unterstützung von Flash werden die Videos auch im Standard H.264 gespeichert. Solche Filme lassen sich direkt über einen HTML5-Aufruf laden und benötigen keinen Flash-Player. Bereits im Mai gaben die ersten in der Pornoindustrie aktiven Studios bekannt, ihre Inhalte für das iPad anzupassen.

Geht es nach den Analysten ist der Erfolg auch erst einmal weiterhin gesichert. Bis zum Jahresende sollen mindestens sieben Millionen iPads weltweit im Einsatz sein.


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