Internationale Mobile-Anwendungen nach Deutschland bringen
02.10.2009 11:08 tga
Die Zukunft der Mobilbranche liegt in Applikationen und der Community - das ist ein Fazit des eco-Kongresses in Köln. Viele Ideen werden in anderen Ländern bereits erfolgreich umgesetzt, jetzt muss man sie für Deutschland anpassen.
"Lateinamerika und Afrika beispielsweise liefern bereits ausgezeichnete Ansätze für sehr einfach zu bedienende Anwendungen“, sagt eco-Geschäftsführer Harald A. Summa. „Adaptiert man diese und ergänzt europäische Programmier- und Sicherheitsstandards, hat man Anwendungen für den hiesigen Markt.“
Wichtig für den Erfolg ist nach Meinung der Branchenexperten, dass Mobilfunkbetreiber über den Tellerrand blicken und extern entwickeln lassen: „Die Zukunft liegt in der Community, sie ist die Innovationsmaschine“, sagt Bettina Horster, Leiterin des Arbeitskreises M-Commerce bei eco und Vorstand der Vivai AG. Die Diskussion in der Branche gehe weg von Tarifüberlegungen und hin zu Applikationen und Content: „Die Preise für mobiles Internet werden sinken und so wird eine kritische Masse erreicht werden, für die man dann entwickeln kann - dann sind wir bei Mobile Media angekommen. Die skandinavischen Länder und auch Österreich zeigen, dass dies der Weg in die mobile Zukunft ist.“