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Zukunft der Videowerbung ist interaktiv

Interaktive Elemente und spannende Geschichten

Die Kombination aus Bewegtbild und interaktiven Elementen ist die Zukunft der Videowerbung. Davon ist Jean-Pierre Fumagalli von smartclip überzeugt.

"Die Masse des Fernsehens haben wir noch nicht, dafür haben wir die spitze Zielgruppe", sagt der CEO des Bewegtbildvermarkters auf der next09 Konferenz in Hamburg. Vor allem junge Männer erreiche man mit Onlinevideos besonders gut.

Derzeit würden in Deutschland pro Monat rund drei Milliarden Streams betrachtet, die Hälfte davon auf YouTube. Der Rest sei auf viele unterschiedliche Websites verteilt. "Das Internet beschleunigt die Fragmentierung der Märkte", so Fumagalli. "Der Inhalt ist die Marke, nicht die Abspielplattform." smartclip vermarktet mehr als 300 Webseiten, darunter exklusiv Axel Springer.

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines Onlinespots sei das Frequency Capping, also die Häufigkeit, mit der ein Video einem User gezeigt wird. Dabei spiele auch die Dauer des Spots eine Rolle. Je länger eine Videowerbung sei, umso seltener dürfe sie eingeblendet werden. Fumagalli: "Die gleiche Werbung mehrmals 30 Sekunden lang gezeigt zu bekommen, das ertrage ich nicht."

Die Zukunft sieht Fumagalli in Preroll-Ads mit interaktivem Overlay: Der User kann während des Videos auf Symbole und Produkte klicken, um sie zu betrachten oder zu kaufen, und anschließend den Spot weiter betrachten. "Die Kunden sind jetzt gefragt, schöne Storys zu finden, die mit den Möglichkeiten des Mediums spielen."


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Kommentare

Frau Wenk am 07.05.2009

Immer nur Pre-Roll

Manchmal frage ich mich, warum Video-Werbung gemacht wird wie TV-Werbung? Zwangsbeglückung vor, während und nach dem Film. Warum werden die Interaktionsmöglichkeiten nicht genutzt, um es dem Nutzer zu überlassen, ob er ein Werbe-Video überhaupt sehen will oder nicht?

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