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Teil 2: Die Grenzen von Wörterbüchern

Teil 2: Die Grenzen von Wörterbüchern

Nutzen Sie für die Erkennung von Falschschreibungen Wortlisten oder wie funktioniert das?

Lüben: Wenn man ein Wörterbuch im Hintergrund einsetzen würde, so könnte man lediglich die erwarteten Fehler auffangen. Unerwartete Fehler, wie Buchstabendreher oder Vertipper, bei denen der Nutzer statt des Buchstabens „S“, das „D“ erwischt hat, lassen sich damit nicht erfassen. exorbyte nutzt deshalb einen mathematischen Ansatz, bei dem die Nähe des eingegebenen Suchwortes mit den vorhandenen Produkten bestimmt wird. Über die automatischen Vorschläge werden dem User zudem immer möglichst passende Suchbegriffe angezeigt, so dass er schnellstmöglich zum Treffer kommt. Durch die Einbindung von Autosuggest konnte zum Beispiel das Preisvergleichsportal billiger.de 20 Prozent mehr Nutzer erreichen. Diese haben die gewünschten Artikel direkt über die Produktsuche gefunden, anstatt sich langwierig über die Kategorien durchzuklicken.

Intelligente Suchfunktionen und automatische Vorschläge für Suchbegriffe scheinen mittlerweile zum Standard zu gehören. Aber welche Konsequenzen hat es für den Onlineshop, wenn die Suchfunktion zum Beispiel aufgrund eines Serverausfalls nicht zur Verfügung steht?

Lüben: Autosuggest ist etwa seit einem halben Jahr ein großes Thema. Seitdem Google das anbietet, haben die User gelernt, diese Funktion zu nutzen – mehr noch: Inzwischen erwarten sie diese sogar. Zuverlässigkeit ist für uns ein wesentliches Erfolgskriterium. Zumeist ist die Suche aber zuverlässiger als viele Shopsysteme. Wir haben Backups und gespiegelte Server, so dass wenige Minuten nach einem Serverausfall die Suche wieder funktioniert. Wird das Suggest-Tool auf eine vorhandene Suche aufgesetzt, dient diese Suche als Fallback und es treten keinerlei Beeinträchtigungen auf.

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