Google überwacht die nähere Umgebung
12.11.2009 09:59 dah
Bewegungstracking: Googles Lokalisierungsdienst Latitude merkt sich nicht nur zurückgelegte Wege, sondern meldet auch, wenn sich Freunde in Nähe befinden.
Mit der erweiterten Funktion lassen sich zurückgelegte Wege in Google Maps oder Earth anzeigen. Unerwünschte Daten sollen sich dabei manuell entfernen lassen. Google nutzt zur Standortbestimmung GPS-Daten, Handymasten und WLANs. Allerdings können die Positionsangaben auch manuell übermittelt werden, da der Dienst nicht nicht nur per Handy, sondern auch auf dem Computer genutzt werden kann.
Eine Weiterentwicklung stellen die sogenannten Standort-Alerts dar, die über in der Nähe befindliche Latitude-Freunde informiert. Diese Funktion muss separat aktiviert werden. Alle Beteiligten erhalten dann einen Hinweis über den wegkreuzenden Laditude-Freund. Der neue Dienst soll auch selbstlernend sein. Das System will so innerhalb von etwa einer Woche erkennen, was gewöhnliche Aufenthaltsorte des Nutzers wie zum Beispiel zu Hause oder der Arbeitsplatz sind. Begegnungen innerhalb dieser Bereiche würden dann nicht mehr gemeldet.