Google einigt sich mit Verlegern
29.10.2008 12:04 Daniela Patrzek
Der Suchmaschinenprimus zahlt 125 Millionen Dollar an US-Verleger, um den Traum seiner Online-Buchsuche durchzusetzen.
Der zweieinhalb Jahre währende Streit zwischen US-Verlegern und Google um die Online-Buchsuche von Google ist beigelegt. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, zahlt der Suchmaschinenprimus an Autoren und Verlage eine Summe von 125 Millionen Euro, um die Inhalte von Büchern digitalisieren und zur Online-Recherche bereitstellen zu dürfen. Bislang umfasst die Google-Buchsuche laut "FAZ" rund sieben Millionen Bücher. Große amerikanische Verleger hatten allerdings Klage eingereicht, weil sie eine Verletzung der Urheberrechte sahen. Nach der Einigung darf Google bis zu 20 Prozent der Bücher, von denen bisher nur Titel und Autor verfügbar waren, im Internet zeigen.
Darüber hinaus will Google seine Buchsuche so erweitern, das urheberrechtlich geschützte Bücher ebenfalls darüber vertrieben werden können. Die Erlöse sollen zwischen Verlegern, Autoren und Google geteilt werden.