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Google blockt Verlegerkritik ab

Google blockt Verlegerkritik ab

In seinem European Public Policy Blog reagiert Google jetzt auf die "Hamburger Erklärung" Hubert Burdas und 165 europäischer Verleger, die für die Nutzung ihrer Verlagsinhalte Suchmaschinen zur Kasse bitten wollen. Eine lokale Variante von Google News ist jetzt auch in Deutschland verfügbar.

Google verweist in seiner Antwort auf die Eigenverantwortlichkeit der Verlagshäuser. "Verlage haben die absolute Kontrolle nicht nur über die Inhalte, die sie im Web zugänglich machen, sondern auch darüber, wem sie Zugang gewähren und zu welchem Preis," schreibt Josh Cohen, Senior Business Product Manager im Blog. Wie die meisten anderen Suchmaschinen überprüfe auch Google Nutzungsberechtigungen, die Verlage mit Hilfe des Robots Exclusion Protocol (REP) auf ihrer Webseite einstellen könnten. Zudem sei Google kontinuierlich in Gesprächen mit den Verlegern über die Nutzungsrechte. Die Besucher, die über die Suchmaschine auf die Verlagsseiten kommen, gäben den Verlagen schließlich die Möglichkeit, Geschäfte zu machen - sei es durch Leserbindung, Werbegelder oder Abos.

Mit einzelnen Branchen Ausnahmeregelungen auszuarbeiten, hat Google nicht vor. "Egal welche Standards wir einführen, diese müssen für das gesamte Web gelten. Der einfache Grund: Das Internet hat riesige Möglichkeiten für Bildung und E-Commerce geschaffen. Daher müssen Suchmaschinen es denen leicht machen, die diese Inhalte verbreiten wollen." Wer nicht unter der Milliarde monatlich ausgelieferter Nachrichteninhalte sein möchte, könne dies leicht verhindern - allerdings auf Kosten der Reichweite.

Vor zwei Tagen hatte der Suchgigant bekanntgegeben, dass sich User über Google News jetzt auch in Deutschland regionale Nachrichten anzeigen lassen können.


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