Google Analytics verständlich erklärt
07.05.2009 10:59 David Henning
Wie lässt sich der Erfolg eines Webshops, eines Internetauftritts oder einer Adword-Kampagne messen? Zum Beispiel mit einem Analysetool wie Google Analytics. Heute kommt Timo Adens umfassendes Kompendium „Google Analytics. Implementieren. Interpretieren. Profitieren“ in die Läden, das nicht nur in das Thema einführt, sondern sich auch als Nachschlagewerk für fortgeschrittene Analysten eignet.
Auf gut 330 Seiten erhält der Einsteiger eine kompetente Einführung in das Thema Google Analytics. Was es ist, was es kann und wie es funktioniert, wird dem Leser nicht nur erklärt sondern mit zahlreichen Praxistipps greifbar gemacht. Dem fortgeschrittenen Benutzer des Webanalysetools dient Timo Adens Buch mit seinem Register und den Frequently Asked Questions als wertvolles Nachschlagewerk.
Der Ex-Googlemitarbeiter und Webanalysespezialist Aden bringt präzise Informationen auf den Punkt. Er will nicht nur erklären, sondern regt in erster Linie zum Ausprobieren an. Deshalb gibt der zweite von insgesamt sechs Teilen des Buches eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man ein Google-Analytics-Konto einrichtet und wie man die Tracking-Codes in seine Webseiten integriert. Aden informiert prägnant über alle Parameter und Stellschrauben die Googles Tool bietet und vermittelt dem Nutzer anhand von praktischen Beispielen, welchen Einfluss die jeweiligen Einstellungen haben.
Artikel Übersicht
- Google Analytics verständlich erklärt
- Analyseberichte und Ziele
Steven Broschart am 07.05.2009
Schön, dass es Google-Analytics gibt
Viele Firmen in Deutschland hängen ordentlich hinterher, wenn es um die Bewertung der Aktivitäten auf der eigenen Website geht. Da ist Google-Analytics als kostenloser Einstieg oft der erste Schritt, sich mit diesem Thema (endlich mal) auseinanderzusetzen. Letztlich muss natürlich jeder selbst entscheiden, welche Daten er Google offenbart und welche nicht. Allerdings kann ich die permanente "Datenkrake"-Diskussion inzwischen auch nicht mehr hören. Schließlich profitieren wir alle auch davon. Und solange Google mit den Daten nur im Sinne besserer Suchergebnisse oder Werbung hantiert, stellt sich für mich persönlich auch kein Problem dar.
Es ist auch kaum vorstellbar, dass Google jemals seine Kundendaten missbrauchen wird. Sollte etwas in dieser Art publik werden, dann wäre Google die längste Zeit Marktführer gewesen. Gleiches gilt im übrigen auch für das "Umschalten" auf kostenpflichtige Dienste.
Andreas Gräther am 07.05.2009
Datenkrake Google
Es ist schon erschreckend, dass die Datensammelwut von Google durch solche Bücher noch unterstützt wird. Die kostenlose Bereitstellung von Analytics dient doch nur zu einem Zweck. Sammeln von weiteren Nutzerdaten und deren Vermarktung. Wann wachen wir eigentlich auf und unterstützen auch andere Softwareanbeiter im Bereich Webanalyse? Diversifikation statt Konzentration sollte die Devise lauten. Ich warte nur auf den Tag, an dem Google den Schalter umlegt und seine Dienste kostenpflichtig macht und es keine Alternativen mehr gibt, da Googles Monopolisierungs-Strategie alle erfolg hatte.