Geschichten in TV und Internet verknüpfen
24.01.2010 15:28 tga
Wie man Geschichten erfolgreich über verschiedene Kanäle erzählt, erklärten Tim Kring (von der TV-Series Heroes) und Peter Hirshberg (The Conversation Group) auf der DLD Conference in München.
"Gerade junge Zuschauer von TV-Serien finden die Inhalte im Netz", so Kring. Nicht immer seien die Downloads legal - und dies sei ein Problem. Deshalb müsse man Fans die Möglichkeit geben, die Online- und die TV-Welt zu verknüpfen. In einer Heroes-Episode habe ein Schauspieler eine Visitenkarte in die Kamera gehalten, 24 Stunden später hatte die dort genannte, und für diesen Zweck veröffentlichte Website mehr als 600.000 Abrufe.
"Wir sind neue Wege gegangen, um die Show zu promoten", so Kring. Ursprünglich sei das Internet als Einbahnstraße gedacht gewesen - "aber jetzt haben wir einen Dialog übers Internet. Und das ist auch eine Verpflichtung."
Die Zeiten, in denen Fernsehen ein Solomedium war, seien vorbei, so Hirshberg. Viele Zuschauer seien gleichzeitig online - und das sei nicht etwa schade für die TV-Sender, sondern eine große Chance für Werbetreibende. Die Möglichkeiten seien unbegrenzt. heutzutage könne man gleichzeitig fernsehen und einen Flashmob organisieren.
"Wir erfahren über Facebook viel über unsere Zuschauer", so Krin. Er hat selbst gerade ein Start-up gegründet, das Inhalte ganzheitlich vertreiben soll - von der Idee über Facebook und Spiele zur Fernsehserie. "Da ergeben sich viele Möglichkeiten zur Monetarisierung."
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