Gaming: Sozial, mobil und im Netz
26.01.2010 09:18 tga
Die Spieleindustrie hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Zehn Millionen Deutsche spielen online. Auf der DLD Conference in München diskutierten Experten über die Zukunft der Branche.
"Der Gamesmarkt ist jetzt schon größer als der Musikmarkt", sagt Kristian Segerstrale von Playfish. Wie in der Musikbranche sei es im Gamebereich den großen Firmen nicht geglückt, digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Auch im Multiplayerbereich seien neue Monetarisierungsmodelle gefragt, so Chris Russo, Fantasy Sports Ventures.
Auch die Spiele verändern sich: "Die Zukunft der Spiele ist mobil", glaubt Shervin Pishevar von SGN. Multiplayer-Games über verschiedene Endgeräte lägen im Trend.
Segerstrale will mit Playfish die Art verändern, wie die Nutzer am Computer spielen. Solospieler seien eine Ausnahme in der Geschichte, denn Spiele seien grundsätzlich gesellig - und dahin entwickelten sich Commputerspiele zurück, über soziale Netzwerke.
"Vor ein paar Jahren hätte noch niemand auf die Spieleindustrie gesetzt", sagt Nils Holger Henning von Bigpoint. Als Gründe fürs Wachstum sieht er die Interaktion zwischen den Usern und die Integration von externen Partnern, die viel Umsatz erwirtschafteten.
Facebook habe die Verbreitung von Spielen extrem gefördert, so Segerstrale. Das gelte sowohl für die User als auch für die Entwickler. Henning sieht auch die Technologie als Treiber: "Browerspiele sehen aus wie Konsolengames - und man kann sie überall spielen, auch in der Arbeit."
Frostyslith am 03.02.2010
Browsergames sehen aus wie Konsolenspiele?
Wenn ich Browsergames und Konsolenspiele auf der PS3 vergleiche dann sehen die Konsolenspiele mit Leichtigkeit besser aus -_-