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Frankreich prüft Google-Steuer

Frankreich prüft Google-Steuer (Foto: istock/THEPALMER)

O là là: Frankreich prüft eine Abgabe auf die Werbeeinnahmen von großen Suchmaschinen und Webportalen in Höhe von ein bis zwei Prozent. Ein Expertenausschuss schlug die "Google-Steuer" in einem Bericht vor, der Kulturminister Frédéric Mitterrand übergeben wurde.

Das berichtet die FAZ. Über die Abgabe soll die Unterstützung für durch die Wirtschaftskrise in Not geratene Nachrichtenprotale finanziert werden, die der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy am Dienstag angekündigt hat.

Die Steuer solle nur Großunternehmen wie Microsoft, AOL, Yahoo oder Facebook treffen, heißt es in dem Bericht. Grundlage sollten die Online-Werbeeinnahmen in der EU sein, welche die Firmen von Frankreich aus erzielen. Nötig dafür sei aber "die Unterstützung der Hauptpartner in Europa".

Sarkozy hat Betreibern von Nachrichtenseiten und anderen Onlineangeboten 60 Millionen Euro in Aussicht gestellt, 20 Millionen Euro davon sollen bereits Ende Januar ausgezahlt werden. Die gesamte französische Presse kann in diesem Jahr mit Hilfszahlungen von 900 Millionen Euro rechnen.


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Kommentare

Hauke Helms, CFO eprofessional am 08.01.2010

Unangebracht

Grundsätzlich braucht ein Staat natürlich Steuern. Der Versuch, dies über eine zusätzliche Internet-Werbesteuer zu erreichen ist zwar im Hinblick auf leere Staatskassen nachvollziehbar, an dieser Stelle aber unangebracht und wird den von Sarkozy geplanten Hauptadressaten Google kaum treffen. Als quasi Monopolist wäre Google nämlich in der Lage, diese staatliche Preiserhöhung an seine Kunden weiterzugeben. Die Werbungtreibenden und wir als Mittler könnten das nur begrenzt. Am Ende würde der Konsument einen Teil der zusätzlichen Steuer in Form von höheren Preisen zahlen und die Werbungtreibenden inklusive der Agenturen werden wohl den Hauptteil der Zeche zahlen müssen.“

Weber am 08.01.2010

Fremdsprache

@Iskander : Weil sie kein bayerisch können. *LOL*

Max Heide am 08.01.2010

Ja sax'n di!

I finds narrisch guad :D

Iskander am 08.01.2010

stöhn...

Musste das "O là là" jetzt unbedingt da rein, bloß weil's um Frankreich geht? Was schreiben die Franzosen bei Artikeln die Deutschland betreffen? "Do legt's di nieder"?

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