Fast die Hälfte der ITK-Firmen spürt die Krise schon
02.03.2009 12:52 tga
Aufwärts oder abwärts? Der Verlauf des Jahres wird es zeigen (Foto: photocase.de)
Einer repräsentativen Umfrage des Branchenverbands zufolge verzeichnet knapp die Hälfte der Hightechunternehmen weniger Umsatz oder weniger neue Aufträge als vor der Krise erwartet. Mit 55 Prozent spürt jedoch die Mehrheit der befragten Firmen noch keine Einbußen.
Für BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer sind diese Zahlen ein Grund zur Freude: „Derzeit behauptet sich die Hightech-Industrie in der Krise“, sagte er am Vortag der CeBIT-Eröffnung. Laut der aktuellen Umfrage rechnen 46 Prozent der Unternehmen noch in diesem Jahr mit einer Trendwende in ihrem Sektor. 42 Prozent erwarten im Jahr 2010 eine deutliche Besserung und nur 5 Prozent erst im Jahr 2011.
Der Bundesverband bestätigt damit seine Umsatzprognose für das Jahr 2009. Danach werde der deutsche Gesamtmarkt für Informationstechnik, Telekommunikation und digitale Unterhaltungselektronik das Vorjahresniveau von rund 145 Milliarden Euro voraussichtlich halten. Angesichts der unsicheren Wirtschaftslage kündigte Scheer jedoch an, die Prognose nach Ende der CeBIT und dem Abschluss des ersten Quartals erneut zu überprüfen.
Dabei entwickeln sich die einzelnen Branchen unterschiedlich: Laut BITKOM-Prognose wird der Umsatz mit Informationstechnik im Jahr 2009 um 1,5 Prozent auf rund 67 Milliarden Euro steigen, während die Märkte für Telekommunikation und digitale Unterhaltungselektronik ins Minus drehen (siehe Grafik).
Mehr Infos zur Umfrage bei bitkom.de.