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Frische Saftkreationen für Deutschland

Eigene Saftkreationen online bestellen

Alexandra Podeanu, Gründerin und Geschäftsführerin der Saftfabrik

Lebensmittel online einkaufen ist nicht mehr ganz neu. Besonders kritisch ist aber der Versand empfindlicher oder leicht verderblicher Lebensmittel. Das Berliner Start-up Saftfabrik will mit frisch gepressten Saftmixgetränken Deutschland erobern. internetworld.de sprach mit der Gründerin des Unternehmens Alexandra Podeanu über die Zielgruppe, Saftkreationen und die Schwierigkeiten des Versands.

Mit der Saftfabrik steigen Sie in den noch recht jungen Trend des Onlinehandels mit Lebensmitteln ein. Wie entstand die Idee dazu?

Alexandra Podeanu: Ursprünglich komme ich aus dem E-Commerce-Bereich. Durch meine Arbeit bei Spreadshirt konnte ich erste Erfahrungen in einem Start-up sammeln. Und mit frischen Säften bin ich quasi aufgewachsen. So kam ich auf die Idee, zusammen mit Ana Druga und Thomas Förster die Saftfabrik zu gründen. Wir bieten Verbrauchern und Großkunden verschiedene, frisch gepresste Saftmixe. Zudem können unsere Kunden eigene Säfte nach ihren Wünschen kreieren.

Wie viele Variationen bieten Sie dazu an?

Podeanu: Aktuell können unsere Kunden aus mehr als 30 Zutaten, also Obst, Gemüse und Kräutern ihre Säfte zusammenstellen. Darüber hinaus haben wir auch 13 selbst entwickelte Saftkreationen im Sortiment. Diese variieren aber je nach Jahreszeit, denn nicht alle Zutaten sind das ganze Jahr über zu einem vernünftigen Preis zu bekommen.

Probieren Sie die Saftkreationen Ihrer Kunden auch selbst?

Podeanu: Manchmal schon. Besonders wenn ein Saftmix häufiger geordert wird. Oftmals nehmen wir die Kundenkreationen aber schon als Inspirationsquelle und experimentieren damit, bis wir eine optimale Mischung erhalten, die wir dann anbieten können.

Am 5. Januar haben Sie mit der Produktion begonnen, wie viele Kunden haben Sie seitdem schon für Ihre Produkte begeistern können?

Podeanu: Wir haben derzeit etwa 400 Kunden. Dazu gehören sowohl Großkunden, als auch Endkunden und die Laufkundschaft. Unser Geschäftsmodell basiert im Wesentlichen auf drei Bereichen. Zum einen auf den Resellern wie Cafés, zum zweiten auf dem Endkundengeschäft und zum dritten auf der Belieferung von Events und Messen. Bislang haben wir schon zwanzig Veranstaltungen aus diesem Bereich beliefert.

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