Drei Ansätze für Publishermodelle
Nische versus Internationalisierung
13.04.2010 12:03 dah
In der zweiten Diskussionsrunde auf der Affiliate TactixX in München ging es um verschiedene Ansätze für Publishermodelle. Dabei traf die internationale Strategie von Marcus Tandler auf die Nischenfokussierung von Ulrich Roth.
Marcus Tandler von Tandler Dörje Partner will sich nicht auf einen Ansatz versteifen. Vielmehr gehe es darum, in verschiedenen Märkten aktiv zu werden. Gerade im Ausland könne man teilweise neue Konzepte entdecken und diese wiederum selbst für sich nutzen. Zum Beispiel sei Facebook-Advertising vor allem in den USA eine gute Sache, wenn man es richtig mache. Die Funktionsweise sei insbesondere bei Social Media Optimization recht transparent, so dass jeder recht schnell zum Experten werden könne.
Ulrich Roth von la-palma travel will für seine Kunden so stark sein, dass der Kunde sich fest an ihn bindet. In Kanäle, in denen er Kunde auf die Idee kommen könnte, das selber zu machen, geht er erst gar nicht hinein. Das schnelle Geschäft interessiere ihn weniger, auch wenn mit dem langfristigen Geschäft am Anfang weniger zu verdienen ist.
Martin Sinner von idealo.de: Netzwerke bringen den Traffic, den man anders nicht erreichen könnte. Traffic lasse sich bei idealo nicht wirklich schnell generieren. Insofern gehe man bei der Dynamik des klassischen Marktes nicht mit. Mit breiten Produktpaletten sei es sehr viel schwieriger eine bedeutende Marktmacht zu gewinnen.