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60 Prozent sind enttäuscht von WolframAlpha

60 Prozent sind enttäuscht von WolframAlpha

Mit 60 Prozent ist die Mehrheit der internetworld.de-Leser nicht mit den Ergebnissen der neuen semantischen Suche WolframAlpha zufrieden. Im Verlauf der Umfrage zeigte sich aber, dass der Anteil der zufriedenen Nutzer allmählich gestiegen ist.

Gegenwärtig geben 117 von 295 Teilnehmern unserer nicht-repräsentativen Umfrage an, mit den Antworten der Computational Knowledge Engine etwas anfangen zu können. Zwei Tage nach dem Start fiel das Votum unserer Leser gegen WolframAlpha deutlich negativer aus. Da lehnten noch rund 90 Prozent der Leser die semantische Antwortenmaschine ab.

Das verwundert kaum, denn WolframAlpha braucht mehr als nur Schlagworte für eine gute Antwort, sondern versteht am besten Fragen in englischer Sprache. Für naturwissenschaftliche Recherchen eignet sich die semantische Suche recht gut, allerdings bedarf es einiger Umgewöhnung.

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Kommentare

Helge Cramer am 28.05.2009

Falsche Erwartungshaltung

Ich denke, das liegt vor allem an der falschen Erwartungshaltung, die sich bei vielen aufgebaut hat. In vielen Medien wurde WolframAlpha als "Google-Killer" positioniert und mehr oder weniger offen die Erwartungshaltung geweckt, hier würden - ähnlich wie die Schaltfläche "Auf gut Glück" bei Google - die Ergebnisse aus Webseiten-Treffern bestehen, die jeweils berechnet das beste Suchergebnis darstellen.
Dass WolframAlpha einen ganz anderen Ansatz geht, nämlich letztendlich wie Mathematica, auf dem das Konzept ja zu einem guten Teil beruht, aus einer Eingabe, die erstmal interpretiert wird (wie Mathematica ein "+" als Aufforderung zur Addition der davor und dahinter stehenden Zahlen interpretiert, einen möglichst richtigen Output zu BERECHNEN, ging doch an vielen eher vorbei- auch wenn man jetzt nach dem Launch immer wieder mal hört, das ganze sei wie ein Wiki mit Suchfunktion, was ebenso falsch ist :-)

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