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Deutsche Post übernimmt nugg.ad

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Deutsche Post übernimmt nugg.ad

Targeting im Zeichen des Posthorns

Deutsche Post übernimmt nugg.ad

Die Deutsche Post drängt auf den Onlinewerbemarkt und legt sich nugg.ad zu. Das Targetingunternehmen soll weiterhin als unabhängiger Dienstleister für Vermarkter und Werbeagenturen vom Hauptfirmenstandort Berlin aus tätig sein. Jens Spyrka gibt seinen Aufsichtsratsvorsitz ab.

"nugg.ad passt ideal in das Portfolio der Deutschen Post", sagt Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Brief von Deutsche Post DHL. "Wir sind zuversichtlich, mit nugg.ad unsere Position im Onlinewerbemarkt zu begründen und wollen damit dem europäischen Werbemarkt eine dauerhaft unabhängige Technologieplattform zur Verfügung stellen." Die Firmenstruktur von nugg.ad bleibe vollständig erhalten und werde weiter ausgebaut. Zudem soll das Unternehmen als Tochter der Deutschen Post die Vision eines neuen Marktstandards für Targetingkampagnen weiter vorantreiben.

Unter Targeting versteht man die gezielte Aussteuerung von Displaywerbung auf Websites zum gezielten Ansprechen von Verbrauchern und damit zur Erreichung einer möglichst hohen Werbewirksamkeit.

"Die Deutsche Post wird mit nugg.ad die Vision von Predictive Behavioral Targeting als Lösung für digitale Markenführung der Zukunft umsetzen und als Marktstandard etablieren", kommentierte Stephan Noller, CEO nugg.ad, die Übernahme. "Für uns ist das eine Traumkombination, weil wir mit der Post einen Erwerber gefunden haben, der wie kein zweiter unsere Position als neutraler Dienstleister in der Wertschöpfungskette unterstreicht."

Die Post übernimmt nugg.ad zu hundert Prozent von Konsortium aus bmp, IBB, Media Ventures und European Founders Fund. Jens Spyrka, Vertreter des Lead Investors bmp Media Investors, gibt seinen Aufsichtsratsvorsitz ab und wird durch Ingo Bohlken, Chief Marketing Officer Brief bei der Deutschen Post, ersetzt. Alle anderen Positionen bleiben unverändert.

Die Deutsche Post versucht derzeit, das Geschäftsfeld Internet mit aller Macht zu erschließen. Dazu hat die AG den E-Postbrief gestartet, der allerdings bis zu vier Tage unterwegs ist, ein Kampagnentool für kleine Unternehmen angeboten und DHL-Services in die ePages-Software eingebunden.


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