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Teil 3: Richtig messen, aber wie?

Ob die eigene Website performt lässt sich mit speziellen Performancetools untersuchen. Diese unterstützen die Messung der kombinierten Ladezeit aus Abruf der Ressourcen und konkreter Darstellung. Unter anderem ist zu beachten, dass der zukünftige Besucher der Webseite sich geographisch an einem ganz anderen Ort befinden und die Netzwerkanbindung zum jeweiligen Server deutlich langsamer sein kann.

Ein Extrembeispiel ist etwa der Abruf der eigenen Firmenwebseite, die für den Onlineredakteur womöglich im direkt nebenan gelegenen Rechenzentrum liegt, während der potenzielle Besucher diese eventuell sogar von einem anderen Kontinent aus aufruft. Die entsprechenden Werkzeuge unterstützen solche Szenarien durch verteilte Netzwerke, die Ladezeiten von unterschiedlichen Punkten des Erdballs aus messen.

Ebenfalls müssen bei der Messung hinzu geladene, interaktive Funktionalitäten wie Widgets oder Social-Media-Elemente berücksichtigt werden. Hier muss das Verhalten eines Webbrowsers bei der Messung eventuell simuliert werden, um das entsprechende Laufzeitverhalten eines Besuchers nachzuempfinden. Moderne Messwerkzeuge bieten hierzu auch die Möglichkeit komplette Benutzerinteraktionen zu simulieren.

Eine Messung sollte regelmäßig über einen längeren Zeitraum erfolgen, um die Verfügbarkeit und Performance auch zu eventuellen Stoßzeiten zu prüfen und die Auswirkungen von Änderungen an der Seite und der Infrastruktur überwachen zu können. Außerdem sollte zumindest eine repräsentative Auswahl an unterschiedlichen Seitentypen gemessen werden. Insbesondere Seiten mit hohem Interaktionsgrad sind besonders anfällig für lange Ladezeiten.

Erste Schritte für eine bessere Performance

Als Basis für die Performancemessung ist der Einsatz eines flexiblen und aussagekräftigen Überwachungstools ratsam, dass auf die individuellen Ansprüche des Websitebetreibers angepasst ist. Ein ausführliches Website- und Performance-Reporting sowie die kontinuierliche Auswertung der sukzessiv optimierten Bestandteile der Website geben im Weiteren Aufschluss über die Verbesserung der Performance.

Der Einbezug eines Performance-Experten ist in vielen Fällen ratsam, um besonders die technischen Finessen im Detail zu behandeln. Schlussendlich zeigen auch regelmäßig durchgeführte Nutzerbefragungen wie zufrieden die Besucher mit dem Onlineangebot sind.

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Kommentare

Redaktion am 03.08.2010

Andere Faktoren

Um diese Frage umfassend zu beantworten ist dieser Praxistipp nicht der richtige Ort. Allerdings nehmen wir dies als Anregung gern einmal auf und werden einen der nächsten Praxistipps den wichtigsten Google-Erfolgsfaktoren widmen.
Viele Grüße

Zur obigen Thematik: Tanja Kiellisch und Jan Eickmann von der Agentur kernpunkt am 03.08.2010

Zum Thema: Schnelle funktionale Webseiten

Seit April 2010 berücksichtigt Google in seinem Index neben anderen Faktoren auch die Performance von Seiten.
Was sind die "anderen Faktoren?"
Kramp Ramona
http://saraha.mediaquell.com

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