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Website-Performance messen und optimieren

Schnelle funktionale Webseiten

Website-Performance messen und optimieren Foto: Fotolia.com/Volodymyr Vasylkiv

Erfolgreiche Webseiten müssen immer funktionieren und den Nutzer mit den gewünschten Informationen und Inhalten versorgen. Eine schlechte Performance verscheucht nicht nur User, sondern kann auch zu einer Abwertung bei Google führen. Tanja Kiellisch und Jan Eickmann von der Agentur kernpunkt geben Tipps wie man die Performance eines Webauftritts sinnvoll misst und welche Möglichkeiten es für Optimierungen gibt.

Seit April 2010 berücksichtigt Google in seinem Index neben anderen Faktoren auch die Performance von Seiten. Dabei wird die Ladegeschwindigkeit auf zwei Arten ermittelt: Zum einen wird festgestellt, welche Auslieferungszeit zwischen der ersten Anfrage der Googlebots und der Auslieferung des letzten Bytes liegt. Zum anderen wird die Zeitspanne bis zur Auslieferung der gesamten Seite gemessen, einschließlich Grafiken, Werbebannern und JavaScript. Dieser Wert fließt in den Google-Algorithmus ein.

Websiteperformance: Was leistet ein Onlineangebot?

Von 2003 bis 2008 stieg die Größe einer durchschnittlichen Website von 93,7 Kilobytes auf 312 Kilobytes. Teilweise existieren sogar Websites, die eine Größe von vier bis zehn Megabyte aufweisen. Ein solcher Umfang überfordert sogar die beste Breitbandverbindung. Die Anzahl der angezeigten Objekte auf einer Website verdoppelte sich im selben Zeitraum auf durchschnittlich 49,9 Objekte. Jedes einzelne Objekt, von Bild über Video, von der Werbeanzeige bis zur Integration von sozialen Plattformen, muss geladen werden – und das braucht Zeit.

Die Toleranz der Nutzer, auf das Laden einer Website zu warten, ist mehr als begrenzt. Google fand gemeinsam mit Bing innerhalb einer Studie heraus, dass bei der Ladezeit einer Website oft Millisekunden über ihren weiteren Erfolg entscheiden. Selbst minimale Anpassungen der Antwortzeiten führten zu signifikanten Veränderungen. Als die Homepage von Google Maps von 100 Kilobytes auf 78 bis 80 Kilobytes reduziert wurde, stieg der Traffic innerhalb der ersten Woche um zehn Prozent und in den folgenden drei Wochen noch mal um 25 Prozent. Ein Test des Onlinehändlers Amazon ergab ähnliche Ergebnisse.

Jede Beschleunigung der Ladezeit um 100 Millisekunden erzielte eine Verlaufssteigerung von einem Prozent. Experimente mit Microsoft und Live Search zeigten, dass die Verlangsamung von Suchergebnisseiten um eine Sekunde dazu führte, dass ein Prozent weniger Suchanfragen stattfanden und 1,5 Prozent weniger Werbeklicks verzeichnet wurden. Nachdem die Anzeigeschnelligkeit sogar um zwei Sekunden verschlechtert wurde, fielen die Suchanfragen um 2,5 Prozent und die Werbeklicks um 4,4 Prozent.

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Kommentare

Redaktion am 03.08.2010

Andere Faktoren

Um diese Frage umfassend zu beantworten ist dieser Praxistipp nicht der richtige Ort. Allerdings nehmen wir dies als Anregung gern einmal auf und werden einen der nächsten Praxistipps den wichtigsten Google-Erfolgsfaktoren widmen.
Viele Grüße

Zur obigen Thematik: Tanja Kiellisch und Jan Eickmann von der Agentur kernpunkt am 03.08.2010

Zum Thema: Schnelle funktionale Webseiten

Seit April 2010 berücksichtigt Google in seinem Index neben anderen Faktoren auch die Performance von Seiten.
Was sind die "anderen Faktoren?"
Kramp Ramona
http://saraha.mediaquell.com

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