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Teil 2: Jetzt müssen Sie handeln

Ersten Report generieren

Es empfiehlt sich, für erste Schritte nicht gleich jedes erdenkliche Suchwort im Tool einzugeben. Die vielen Suchresultate können dann meist gar nicht verarbeitet werden und die Ergebnisse bleiben aufgrund von generischen Suchbergriffen sehr vage. Einige, möglichst eindeutige Suchbegriffe reichen für eine erste Auswertung bereits.

Auf Basis eines ersten Reports mit Analysen aus dem Tool und daraus resultierender Handlungsempfehlungen, werden die Möglichkeiten erst deutlich. Die Teilnehmer der Pilotgruppe können darauf basierend eine optimale Toolkonfiguration mit weiteren Suchbegriffen und einer verbesserten Reportstruktur ableiten.

Regelmäßiger Review und Anpassungen

Plattformen entstehen und verändern sich und auch Diskussionen respektive deren Themen unterliegen ständiger Veränderung. Deswegen ist es nötig, regelmässig zu überprüfen, ob die Reports und die Toolkonfiguration noch die gewünschten Resultate liefern. Gerade Facebook ist eine sehr dynamische Plattform und erfordert deshalb auch auf Seiten des Beobachtenden kontinuierliche Anpassungen. Einige Suchbegriffe können vernachlässigt und andere müssen weiter geschärft werden.

Handeln!

Monitoring bleibt ohne Nutzen, wenn daraus nicht auch Maßnahmen abgeleitet werden. Diese können in Form veränderten Botschaften, anderem Medienmix oder Produktanpassungen erfolgen. Ebenfalls sind aufgrund der Erfahrungen strategische und organisatorische Maßnahmen abzuleiten. Gerade im Falle einer Krise sind Handlungszenarien unerlässlich, um gegebenenfalls schnell reagieren zu können.

Abschließend bleibt zu sagen, dass Social-Media-Monitoring einem iterativen Prozess unterliegt und Geduld erfordert. Geduld, weil relevante Ergebnisse nicht von heute auf morgen erzielt werden und Monitoring immer auch mit Handarbeit verbunden bleibt. Dann ist man jedoch sehr dicht am Puls der Konsumenten und kann das volle Potential von Social Media zu erschließen beginnen.

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