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IP-Adressen für Google Analytics anonymisieren: Schnüffelschutz für die Webanalyse

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IP-Adressen für Google Analytics anonymisieren

Schnüffelschutz für die Webanalyse

IP-Adressen für Google Analytics anonymisieren

Nachdem Hamburgs oberster Datenschützer die Verhandlungen mit Google über sein Webanalyse-Tool für gescheitert erklärt hat, drohen Webseitenbetreibern, die Google Analytics verwenden, erneut Abmahnungen. Sicherer kann sich derjenige fühlen, der schon bei der Erfassung die IP-Adressen anonymisiert. Wir erklären, wie das funktioniert.

Google Analytics benötigt für die Erfassung der Nutzeraktionen auf einer Webseite oder in einem Webshop nur ein kleines Javascript, dass beim Seitenaufruf automatisch vom Nutzer heruntergeladen wird und fortan nur noch aus dem Zwischenspeicher der Browsers geladen wird. Um dieses Skript aufzurufen, muss folgender Code-Schnipsel auf allen Webseiten eingefügt werden:

 
 

Damit wird bei jedem Seitenaufruf die IP-Adresse an Google übermittelt. Um die Übermittlung von vollständigen Adressen zu unterbinden, hat Google eine Anonymisierungsfunktion bereitgestellt. Hierzu muss nur diese Zeile in den Aufruf eingefügt werden: _gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);

Der vollständige Code-Schnipsel sieht danach so aus:

 
 

Aber auch die Internetnutzer können sich der Erfassung durch Google Analytics entziehen. Google stellt dafür ein "Deaktivierungs-Plug-in" für Analytics bereit. Dieses gibt es jedoch nur für die Browser Internet Explorer, Firefox und Chrome. Nutzern von Opera oder Apples Safari steht ein solches Plug-in derzeit nicht zur Verfügung.


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Kommentare

Matthias Postel am 16.02.2011

Sicher sein kann derjenige, der schon bei der Erfassung...

Das ist leider so nicht ganz richtig, eine Anonymisierung der IP-Adresse reicht nicht aus bzw. ist eigentlich nicht das wirkliche Problem. Weitere Probleme sind, dass Google die Daten in den USA speichert und das die gesammelte Daten auch Google gehören und nicht demjenigen, der den Google Analytics Code auf seiner Website eingebaut hat (mehr dazu hier: http://bit.ly/gOo2S3)
Zudem ist es auch möglich die einzelnen Endgeräte (bewußt Endgeräte, da ja mehrere User dasselbe Gerät nutzen können, welches dann aber trotzdem die gleiche IP-Adresse hat) auch anhand anderer Methoden statt der IP-Adresse eindeutig identifizieren kann. Und trotzdem kennt man dann noch nicht den wirklichen Endnutzer.

Fritz am 07.02.2011

Piwik

Ist Piwik nicht unglaublich langsam?

Meschler am 07.02.2011

Alternative zu Google

Ich benutze Piwik. Das ist kostenlos (Open Source) und man ist Herr über die eigenen Daten. Anonymisierung kann man auch einstellen. http://de.piwik.org/

David Kuruc am 31.01.2011

Alter GA-Tracking Code

@ O.Varlemann: Bei Verwendung des "alten" Tracking Scripts, können Sie das so lösen:

<script type="text/javascript">
var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://ssl." : "http://www.");
document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "google-analytics.com/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
</script>
<script type="text/javascript">
try{
var pageTracker = _gat._getTracker("UA-xxxxxx-x");
_gat._anonymizeIp();
pageTracker._trackPageview();
} catch(err) {}</script>

econda GmbH am 13.01.2011

Alternativen zu Google Analytics

Falls der ein oder andere Google Analytics Nutzer mal ein anderes Tool ausprobieren möchte: wir von econda - und ebenso z.B. unsere Kollegen von Webtrekk - bieten datenschutzkonforme Web-Analyse. Die IP-Adressen werden bei uns automatisch anonymisiert, so ist man als Webseiten- oder Onlineshop-Betreiber auf der sicheren Seite.

O.Varlemann am 13.01.2011

Google-Analytics

...schöner Tipp...eigentlich...nur sieht der "Code-Schnipsel", den ich von Google-Analytics bekommen habe bzw. mittel p&c in meine Webseiten einfügen kann, komplett anders aus...keine Ahnung, wo man die den kleinen Zusatz unterbringen kann...

Milestone47 am 13.01.2011

Codeschnipsel einbauen oder nicht...?

Ja, ist man jetzt vor Abmahnung geweiht, wenn man den Code abändert? Irgendwo hab ich gelesen, dass keine der zwei Varianten die Google zur Verfügung stellen akzeptiert würden...

BKaffel am 12.01.2011

Immer auf dem Teppich bleiben

Na, hier sind ja wieder ein paar Freizeit-Juristen unterwegs.

Marco Rick am 12.01.2011

Verschwörungstheorie und technische Unkenntnis

Ach - da ist mir nun doch ne Spur zuviel Verschwörungstheorie und technische Unkenntnis dabei.

Jörg Eichinger, Verbraucher im Internet e. V. am 12.01.2011

Ihr Kommentar Herr Rick

Bei Facebook hat jeder selbst die Wahl was er von sich gibt, bei der IP-Adresse nicht. Die IP-Adresse ist nach dem Bundesdatenschutz eine personenbezogene Angabe. Wer denkt dass Google durch IP-Adressen nicht an die restlichen Personendaten kommt irrt. Wenn es eine bundesdeutsche Staatsanwaltschaft kann, dann kann Google das schon lange. Schließlich hat Google in den USA auch Aufträge über Auswertungen der landeseigenen Regierung und Geheimdienste. Think that about!

Marco Rick am 12.01.2011

Google ist doch harmlos gegen Facebook

Google Analytics ist doch im Vergleich zu dem "Gefällt mir" -Button und den anderen Tools wie dem Freunde-Finder von Facebook total harmlos.
Bei Google Analytics sind es im Maximalfall IP-Adressen, die bei Privatpersonen täglich anders sind. Bei Facebook sind es immer echte Personenprofile die um Nutzerverhalten ergänzt werden. Think about it!

Jörg Eichinger, Verbraucher im Internet e. V. am 12.01.2011

Google-Analytics

Scheinbar hat man den Sinn noch nicht so ganz erkannt. Es geht u. a. eben um die IP-Adresse. Wer Google-Analytics nutzt, übermittelt und ermöglicht Google die IP-Adresse auch ausserhalb des eiegenen WebSeite oder des Shops zu verfolgen und auszuwerten. Rechtlich nennt man diesen Verstoss m. E. "besondere Härte" eines Verstosses gegen den Datenschutz!

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