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Google Analytics für Shopbetreiber

Vom Setup zur Datenkontrolle

Google Analytics für Shopbetreiber (Foto: istock_123render)

Mit Google Analytics steht Shopbetreibern ein wichtiges Tool zur Verfügung. In wenigen einfachen Schritten kann die komplette E-Commerce-Auswertung von Google verwendet werden, sofern ein Eingriff in den Quelltext des Shopsystems kein Problem darstellt. Wie das geht, beschreibt Björn-Lars Kuhn, Inhaber von Proteus Solutions.

Zu beachten sind allerdings die deutschen Datenschutzrichtlinien. So sollten in jedem Falle zwei Dinge eingehalten werden: Zum einen muss im Analytics-Script die Verkürzung der IP-Adresse enthalten sein (Befehl '_gat._anonymizeIp') und zum anderen dürfen in keinem Falle persönliche Informationen über Nutzer mit übertragen werden.

Derzeit streiten sich die Datenschutzbeauftragten der Länder noch über die Rechtmäßigkeit von Google Analytics, da die USA zwar prinzipiell der Safe-Harbour-Vereinbarung unterliegen, die Verkürzung der IP-Adressen jedoch erst nach Speicherung vorgenommen wird.

Allerdings ist bis dato kein Fall bekannt, bei dem es zu Sanktionen gegen Website-Betreiber gekommen ist.

1. Google Setup

Sollte Google Analytics noch nicht verwendet werden, so benötigt man ein Google Konto und meldet sich dann am Dienst Analytics an.

Als erstes muss eine neues Website-Profil erstellt werden. Hier wird zunächst die Basis-URL eingegeben, die später ausgewertet werden soll. Optional lässt sich dieses Profil gleich mit einem eventuell vorhandenen AdWords-Konto verknüpfen.

Auf der nächsten Seite wird dann für die eingegebene Domain der sogenannte Tracking-Code angezeigt. Dies ist ein kleines Javascript, das nun in den Quelltext des Shopsystems kopiert werden muss. Je nach Shop gibt es dafür entsprechende Dateien. Zwar macht Google keine expliziten Vorschriften über die Platzierung des Codes, empfiehlt jedoch, diesen vor das schließende Body-Tag zu setzen.

Nachdem der Code eingefügt wurde, bestätigt man jetzt auf der Google-Seite die Einrichtung. Nach Fertigstellung erscheint eine Übersicht in der das Profile gelistet ist und mit Klick auf 'Bearbeiten' müssen noch weitere Einstellungen an diesem vorgenommen werden. Dazu muss in der nachfolgenden Seite der Bereich mit den Profilinformationen bearbeitet werden.

Wichtig sind hierbei zwei Einstellungen. Zum einen muss explizit die Option 'eCommerce-Website' ausgewählt und zum anderen die Währung des Shops festgelegt werden. Außerdem empfiehlt es sich, sofern man selbst über eine feste IP-Adresse verfügt, gleich einen entsprechenden Filter einzurichten, damit die eigenen Zugriffe und Testbestellungen die Auswertungen nicht verfälschen. Diese Einstellungsmöglichkeit befindet sich auch der Seite Profileinstellungen.

Sofern im oberen Bereich der Seite noch 'Tracking ist nicht installiert' steht, sollte man auf 'Status überprüfen' klicken, um den eingefügten Script-Code zu testen. Ist alles richtig eingetragen, so ändert sich der Status zu 'Empfangen von Daten'.

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