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Zehn Trends im E-Mailmarketing

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Zehn Trends im E-Mailmarketing

Kombination verschiedener Disziplinen ist entscheidend

Zehn Trends im E-Mailmarketing Foto: Fotolia.com/Mikael Damkier

Mit E-Mail und SMS erreichen Sie den Kunden auf dem Handy und dem Computer

E-Mailmarketing ist auch 2010 eine feste Bank. Einige Faktoren werden in diesem Jahr an Bedeutung gewinnen, deshalb sollten Sie ihnen Beachtung schenken. Der Spezialist für SaaS-Lösungen im E-Mailmarketing Emailvision hat zehn Trends zusammengestellt.

1. E-Mail ist das Kernstück des Marketingplans

Als zentrales Element im Marketingplan kommt zwei Aspekten besondere Bedeutung zu: zum einen der Kapitalrendite des E-Mailmarketings und zum anderen der E-Mail als treibender Faktor des Marketingplans. Im Jahr 2009 erbrachte das kommerzielle E-Mailing eine Rendite von 43,62 Dollar pro ausgegebenen Dollar. In diesem Jahr wird ein leichter Rückgang auf 42,08 Dollar erwartet. Onlinemarketing ohne E-Mailing erbrachte laut einer DMA-Studie 2009 dagegen nur eine Rendite von 19,97 Dollar.

Aufgrund der hohen Rendite wird E-Mailmarketing auch in den nächsten Jahren im Mittelpunkt der Marketingstrategien stehen. Mit SEM, Lead-Generierung, Webinaren, Podcasts oder Handelsmessen lassen sich Erstkontakte zu potenziellen Kunden herstellen. Ein sofortiger Verkaufsabschluss ist darüber aber kaum zu erreichen. Hier erlaubt E-Mailmarketing dem Kunden relevante Informationen anzubieten und zugleich die Wahrnehmung der Firmenmarke zu erhöhen und über Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Erstkontakte können im Lauf der Zeit kosteneffizient in feste Kundenbeziehungen überführt werden.

2. E-Mailmarketing und soziale Netzwerke begünstigen sich gegenseitig

Die zunehmende Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook und Twitter ist weltweit ein wichtiger und etablierter Trend. Durch die Verflechtung von E-Mailmarketing und sozialen Netzwerken kann die Leistung beider Medien gesteigert werden. Darüber können Informationen verbreitet und das eigene Netzwerk rasch ausgebaut werden. Newsletter und Transaktions-E-Mails können Links zum Unternehmensblog, der Facebookseite oder dem Twitterfeed enthalten, um den Nutzer zur aktiven Beteiligung zu animieren.

Andersherum kann der Blog ein Formular zur E-Mail-Erfassung aufweisen, um die Lead-Pflegeliste aufzubauen. Für das E-Commerce-Geschäft bedeutet die direkte Interaktion mit Kunden, eine gesteigerte Bewertung und Beurteilung von Produkten, woraus wiederum ein Zuwachs an Glaubwürdigkeit und an Gelegenheiten, höherwertige Produkte zu verkaufen, resultiert.

3. Zunahme des Mobile Marketing

Die Kommunikation der Verbraucher erfolgt zunehmend über mobile Endgeräte, deshalb ist das Mobile Marketing eine natürliche Erweiterung beim Aufbau eines mehrkanaligen Dialogs zur Kundenbindung. Mobile Marketing wird hauptsächlich in Form von E-Mail für Mobilgeräte und SMS-Kampagnen umgesetzt. Deshalb sollten die E-Mailnachrichten in Hinblick auf die Anzeige auf einem Mobilgerät optimiert werden. Flash-Animationen und ähnliche weiter entwickelten Grafiksysteme werden auf Mobilgeräten nicht unterstützt. Zudem ist die Übertragungsgeschwindigkeit von Mobilfunknetzen zum Teil deutlich niedriger als bei Computern.

Die SMS ist die natürliche Erweiterung der E-Mail. Durch die Kombinationen der beiden populärsten Mobilkanäle können Sie mit mobilen Geräten ausgestattete Kunden auf einheitliche Weise betreuen. Sie können die Chance auf einen Abschluss erhöhen, wenn Sie Kunden als Reaktion auf eine geöffnete E-Mailnachricht oder eine Onlinesuche Angebote per SMS senden. Über eine in den USA durchgeführte Kampagne zur Beschaffung von Geldmitteln für die Erdbebenopfer in Haiti konnten via SMS innerhalb einer Woche über zehn Millionen Dollar gesammelt werden.

4. Verstärkte E-Maileinbindung durch Webanalyse

E-Mail ist nur einer von mehreren Marketingkanälen. Um die Gesamtrendite der Investition ermitteln zu können und die mehrgleisige Strategie wirklich zu verstehen, muss man die Kanäle E-Mail und Web zusammenführen. Webanalyselösungen geben unter anderem Aufschluss darüber, an welcher Stelle der Besucher die Website verlassen hat. Anhand dieser Daten können E-Mails generiert werden, die Informationen zu Produkten oder Dienstleistungen enthalten, die der Kunde vor dem Verlassen gesehen hat. Möglicherweise musste er die Seite aus Zeitgründen verlassen. Durch eine entsprechende E-Mail wird er angeregt, die Transaktion zu vollenden.

Auch bei stehen gelassenen Warenkörben kann eine Erinnerungs-E-Mail nach angemessener Zeit, die vielleicht neben den Produktinformationen auch noch einen befristeten Rabatt einräumt, den Kunden zum Abschluss bewegen. Diese Anschlussaktivitäten müssen sorgfältig geplant werden, um sicherzustellen, dass kein Rabatt auf Verkaufsartikel mit niedriger Gewinnmarge oder eine minderwertige Transaktion gewährt wird. Wichtig ist auch das Ermitteln der richtigen Zeitspanne, nach der das Werbe- beziehungsweise Rabattangebot gesendet wird. Dabei ist sicherzustellen, dass der Einkaufswagen auch tatsächlich endgültig aufgegeben wurde.

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