Zehn Fallgruben beim Linkaufbau
09.11.2009 15:09 red
Halbwissen kann gefährlich sein. Alan Webb, Geschäftsführer von Abakus Internet Marketing, erklärt deshalb, wie erfolgreicher Linkaufbau aus seiner Sicht funktioniert - und wie nicht.
1. Satelliten-Domains
Eine der wirksamsten Möglichkeiten für erfolgreiches Linkbuilding war bis vor einigen Jahren die Strategie, zahlreiche Domains auf einem virtuellen Server zu registrieren und mit wenig Aufwand von dort auf die Hauptdomain zu verlinken. Das funktioniert nicht mehr! Selbst wenn Sie Domains auf unterschiedlichen IP-Adressen benutzen, klappt es aufgrund der Trust-Rank-Bestandteile des Google-Algorithmus nicht mehr. Zudem könnte es passieren, dass Sie durch solch eine Aktion das Vertrauen von Google in eine Website reduzieren und damit ein bereits erreichtes Ranking sogar negativ beeinflussen.
2. Seitentyp eingehender Links
Wenn eingehende Links fast ausschließlich von Blogs, aus Foren oder ausschließlich aus Artikelverzeichnissen kommen, erkennt Google das als unnatürlichen Linkaufbau beziehungsweise fehlenden Linkmix.
3. Ankertext
Der Ankertext (Linktext) gibt Google wertvolle Linkinformationen für die Einschätzung der Link-Diversifizierung. Stellen Sie sich einfach mal vor, Ihre Domain hat als inhaltliches Thema „Immobilien Berlin" und der Domainname ist „Muster-gmbh.de". Derzeit haben in der Regel 70 Prozent der eingehenden Links einen inhaltlichen Ankertext („Immobilen Berlin") und nur 20 Prozent den Ankertext des Firmennamens („Muster GmbH"); weitere 10 Prozent der Links haben variierende Texte wie „hier" oder „weiter". Diese Verteilung wirkt eher abstrafend als erfolgreich. Keywords als Bestandteil einer Domain, Ordner- oder Dateinamen sind dagegen oft hilfreich für ein gutes Ranking
ABAKUS Internet Marketing am 11.11.2009
Frage zum Ankertext
Denn kompletten Artikel mit weiteren Erläuterungen und Beispielen (auch zum Ankertext) finden Sie auf unserer Webseite unter http://www.abakus-internet-marketing.de/news/gefaehrliches-halbwissen-beim-linkaufbau
Andreas Diehl am 10.11.2009
Danke und Frage
Danke für den hilfreichen Beitrag. Punkt 3 ist aus meiner Sicht noch nicht ganz klar bzw. beantwortet er die Frage nicht abschließend WIE eine gute Verteilung auszusehen hat.