Bewertung:
  • Currently 3/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Zehn Anzeichen für unsichere Online-Shops

Zehn Anzeichen für unsichere Online-Shops

Sicherheit ist für Online-Käufer weiterhin ein heikles Thema – um glaubwürdig zu wirken, müssen Webshops ungenaue Angaben vermeiden und auf Transparenz achten.

Wenn Online-Shopper sich im Netz auf die Suche nach Weihnachtsgeschenken machen, achten sie mit Argusaugen auf die Sicherheit der Website, auf der sie einkaufenn. Der Gütesiegelaussteller Trusted Shops hat zehn Anzeichen genannt, die auf unsichere Webshops hindeuten – und diese sollten Shop-Betreiber tunlichst vermeiden oder abstellen, wenn sie ihre Kunden nicht verschrecken wollen.

1. Nebulöse Anbieterkennzeichnung

Angaben zum Verkäufer sollten leicht auffindbar und klar formuliert sein. Ist nur eine Firma, aber kein Name, oder nur eine Postfachanschrift genannt, schöpfen Verbraucher Verdacht.

2. Unzulänglicher Datenschutz

Wenn Aussagen zum Datenschutz lückenhaft sind oder fehlen, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass der Website-Betreiber Kundendaten weiterverkaufen oder an zweifelhafte Auskunftssysteme übermitteln möchte – ein Tabu im Web.

3. Ungenaue Preisangabe

Sämtliche Preise sollten klar wiedergeben, dass die Mehrwertsteuer enthalten ist und welche Versandkosten genau entstehen. Böse Überraschungen in Sachen Versandkosten schätzen Online-Käufer gar nicht.

4. Offengehaltene Lieferfrist

Wird die bei einem Produkt genannte Lieferzeit durch eine Aussage im Kleingedruckten relativiert ("Lieferfristen sind unverbindlich"), schrecken Käufer schnell zurück, vor allem im Weihnachtsgeschäft. Auch widerspricht dies der Vorgabe der Rechtsprechung, wonach längere Lieferzeiten direkt beim Produkt genannt werden müssen.

5. Unabgesicherte Vorkasse-Zahlung

Eine Zahlung per Vorkasse sollte durch eine Geld-zurück-Garantie abgesichert sein – das schafft beim Kunden auch bei der eher ungeliebten Zahlungsart Vertrauen.

6. Unverschlüsselte Datenübertragung

Zahlungsdaten unverschlüsselt zu übertragen, ist riskant, weil diese abgefangen und missbraucht werden können. Obendrein verstoßen Kunden damit häufig gegen die Bedingungen ihrer Bank. Das Schloss-Symbol im Browser ist damit ein Muss.

7. Unzulässige Widerrufsbeschränkung

Bis auf wenige Ausnahmen besteht das Recht, eine Ware innerhalb von zwei Wochen zurückzugeben. Dubiose Einschränkungen, z.B. Rücknahme nur von originalverpackter Ware oder die Ausnahme für Angebotswaren sind da rufschädigend.

8. Benachteiligung im Kleingedruckten

Kundenunfreundlich und gesetzlich verboten ist der Versuch mancher Händler, Kunden durch Klauseln in ihren Geschäftsbedingungen unangemessen zu benachteiligen. Unzulässig und unwirksam sind z.B. Aussagen wie "Versand auf Gefahr des Käufers" oder "Transportschäden müssen sofort gemeldet werden".

9. Schlechte Erreichbarkeit

Eine Produktanfrage im Vorfeld per E-Mail oder Telefonanruf zeigt, wie es um den Kundenservice bestellt ist. Auf solche Anfragen sollten Sie so zügig wie möglich reagieren, damit der Kunde das Gefühl bekommt, auch bei bei Umtausch- oder Rückgabewünschen gut aufgehoben zu sein.

10. Negative Bewertung

Gerade bei Händlern, die dem Kunden nicht bekannt sind, wird heute gerne auf eine kurze Internetrecherche gesetzt. Negativ-Einträge in Foren oder Preisvergleichsportalen lassen das Kaufinteresse ganz schnell absinken.


Anzeige



Kommentare via facebook (beta)Was ist das?

TOP-THEMEN

FC Bayern enttäuscht auf Facebook

FC Bayern enttäuscht auf Facebook

Der FC Bayern München wollte seiner neuen Facebook-Aktion ordentlich Schwung verleihen. Und sorgte bei den Fans für einigen Unmut mehr
Apple bringt iPhone 5 im Sommer heraus

Apple bringt iPhone 5 im Sommer heraus

Das neue iPhone 5 will Apple im Sommer 2012 auf den Markt bringen. Die Produktion soll bereits angelaufen sein mehr

Shop-Award 2012

Auf einer hochkarätigen E-Commerce-Messe wie der "Internet World" darf ein hochkarätiger E-Commerce-Preis nicht fehlen. Jetzt können Sie sich bewerben. mehr

Facebook Workshop: Open Graph

Zeig mir, wer mich ausblendet

Zeig mir, wer mich ausblendet

Facebook Insights zeigt nicht an, wie viele Nutzer die Beiträge der eigenen Fanpage verborgen haben. Über die Graph-API kommt man dennoch an diese Informationen heran.

Wir zeigen, wie das geht


Newsletter

Zweimal täglich das Neueste aus Online-Marketing, E-Commerce, Online-Recht und Technik sowie topaktuelle Personalien. Jetzt kostenlos bestellen!

Umfrage

Einer Werbewirkungsstudie von Tomorrow Focus zufolge bewerten Internetnutzer Videoanzeigen als besonders seriös. Teilen Sie diese Meinung?

Wirkt Videowerbung seriöser als andere Anzeigenformate?

Top 10 Artikel

Ausgabe 26

Internet World Business

Ausgabe 01/2012

Bestens gelaufen

Die deutschen Online-Händler sind mit dem Weihnachtsgeschäft sehr zufrieden weiterlesen
Apps richtig analysieren (Foto: istockphoto.com/Creativeye

Apps richtig analysieren

Wie lässt sich die Webanalyse auf mobile Apps übertragen und was es dabei zu beachten gilt mehr
Conversion-Optimierung mit Webanalyse (Foto: istockphoto.vom/mbortolino)

Conversion-Optimierung mit Webanalyse

Um die Schwachstellen eines Shops zu finden, müssen dessen Inhalte regelmäßig kontrolliert werden. Wie Händler ihr Monitoring verbessern können mehr
Tipps für intensivere Kundenbeziehungen (Foto: istockphoto.com/boryak)

Tipps für intensivere Kundenbeziehungen

Der Markt für Computerspiele wächst. Um davon zu profitieren, sollten Anbieter auch auf Mailmarketing setzen. So binden Sie Ihre Spieler mehr