Wie Firmen ihre Webseiten fürs iPad optimieren sollten
Die iPad-Checkliste
11.05.2010 14:37 tga
Ab 28. Mai wird das iPad auch in Deutschland zu haben sein. Die Performance-Agentur eprofessional hat eine Checkliste entwickelt, mit der Websitebetreiber und Unternehmen erkennen, ob und wie sie ihre Webauftritte für den Tablet-PC optimieren müssen.
Die Ratschläge wurden nach einer stichprobenartigen Untersuchung der Websites von Verlagen, E-Shops und Markenwebsites auf iPad-Tauglichkeit entwickelt.
1. Verzichten Sie auf Flash, denn Flash wird vom iPad nicht unterstützt.
2. Stellen Sie sicher, dass Ihre Website unter keinen Umständen länger als 20 Sekunden braucht, um über UMTS geladen zu werden. Ideal ist eine Ladezeit von unter zwei Sekunden. Die meisten Websites sind auf das schnelle DSL ausgelegt.
3. Optimieren Sie Ihre Website für eine Bildschirmauflösung von 768 x 1024 Pixel.
4. Prüfen Sie, ob die Usability auch auf einen Tablet-PC abzielt. Lassen sich etwa Produkte auch mit dem Finger in den Warenkorb ziehen?
5. Sind Links und Navigationselemente so gestaltet, dass man sie mit einem normal großen Zeigefinger sicher trifft?
6. Kann die Website im Hintergrund geladen werden und bleibt dort bestehen, damit der User auch vorübergehend ohne WLAN-Verbindung weiter navigieren kann?
7. Läuft Ihre Website fehlerfrei auf den Browsern Safari und Opera?
"Wir schätzen, dass 40 Prozent der kommerziellen Websites in Deutschland auf dem iPad nicht gut performen. Zu kämpfen haben nach unseren Untersuchungen vor allem E-Shops, die bisher mit Flash-Animationen das Einkaufserlebnis steigern. Was bis dato noch als die moderne Form der Produktpräsentation im Internet gesehen wurde, kann damit schnell zum Problem werden", erklärt Martin Hubert, Geschäftsführer bei eprofessional.
Seit gestern sind Vorbestellungen fürs iPad möglich, die Basisversion mit 16 GB kostet 499 Euro. Für die günstigste Internet fähige Version sind 599 Euro fällig - mit 64-GB-Speicher kostet diese 814 Euro.
Zuvor hatte sich der von vielen Apple-Fans lang erwartete internationale Verkaufsstart des iPads um einen Monat verzögert. Der Grund war eine unerartet hohe Nachfrage nach dem Tablet in den USA. Dort wurden seit dem Verkaufsstart am 3. April 2010 über eine Million Exemplare verkauft sowie zwölf Millionen Anwendungen und 1,5 Millionen elektronische Bücher heruntergeladen.
Wie ist das in Ihrem Unternehmen? Optimieren Sie Ihre Webseite fürs iPad? Jetzt abstimmen.
Bardo Nelgen am 08.08.2010
Wenn's ja nur Flash wäre…
Leider laufen auf dem iPad offenbar selbst QuickTime-Movies nur, wenn sie Apple-Codecs benutzen. Unsere Webinare, deren Video mit dem zwar älteren aber qualitiv höherwertigen Sorenson3 Codec komprimiert wurde (früher offizieller Standard für QuickTime…), werden auf dem iPad nicht geladen. :-(
Carsten am 12.05.2010
Wie immer überhypt
Wie immer sollte man die Kirche im Dorf lassen. Der Traffic über mobile Geräte hält sich bislang in Grenzen, wie das Ipad dies ändert bleibt abzuwarten. Jüngst zeigte eine Studie, dass die Deutschen Mobile Muffel sind im internationalen Vergleich. Wenn man mal wirklich ernsthaft mit dem Smartphone versucht zu surfen, versteht man das. Ein Laptop, Netbook oder Tablet PC mag von der Bedienung her besser sein, aber ewig rumschleppen möchte man so ein Teil auch nicht. Ok was bleibt dann noch? Surfen auf der Wiese beim sonnen? Nee kann man nichts mehr erkennen. Auf der Arbeit? Ja genau fällt nicht auf und warum nicht lieber den komfortableren Desktop PC nutzen? Zuhause? Da haben wir meist einen Desktop PC und bleibt also nur surfen in der Küche, oder aufm Sofa beim Fernsehgucken.
Martin am 11.05.2010
Wie das Internet sich nach dem iPad richten soll?
Ganz ehrlich. Das iPad sollte sich nach dem Internet richten und nicht umgekehrt. Netter Ansatz, aber verfehlt.
Bei Windows Mobile / Blackberry / iPhone / Android / WAP / etc hat keiner einen solchen Artikel geschrieben.
Rowdy am 11.05.2010
Geht es noch ?
ähm... nur weil da Ipad , kein Flash unterstützt werden mit Sicherheit nicht alle auf dieses Format verzicheten. Erinnert sich noch jemand an den IE, damit wurde MS damals ja auch größenwahnsinnig.