Social Commerce - so überzeugen Sie Ihren Chef
12.11.2009 15:12 red
Dass Social-Commerce-Elemente einen Shop attraktiver machen, ist vielen Marketingmitarbeiter bereits klar. Dennoch haben sie Probleme damit, das Thema intern zu durchzusetzen. Frank Lord, Vice President EMEA der Art Technology Group, gibt fünf Tipps, wie Sie Ihren Vorgesetzten überzeugen.
1. Definieren Sie Social Commerce
Ein großer Teil des Widerstands einer Firma scheint vom fehlenden Social-Commerce-Verständnis des Managements herzurühren. Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Implementierung muss daher eine detaillierte Erklärung des Social Commerce sein. Klar herausgestellt werden sollte dabei anhand von Praxisbeispielen, wo die Vorteile für das Unternehmen im Detail liegen. Dabei ist es wichtig klarzustellen, dass jedes Tool, von Twitter bis Digg, von Facebook bis zu Preisvergleichen, eine unterschiedliche Rolle spielt. Befassen Sie sich also mit den Unterschieden, um den richtigen Mix für Ihr Unternehmen zu finden. Dann, kommunizieren Sie Ihre Strategie klar und deutlich.
2. Denken Sie nicht in Kanälen
Ihre Kunden tun es nämlich auch nicht! Ganz im Gegenteil: Ihre Kunden werden sich kaum mit Ihrem allgemeinen Involvement einem Unternehmen gegenüber beschäftigen. Zeigen Sie also, wie ein Multi-Channel-Ansatz Kontaktpunkte schafft - entweder persönlich im Geschäft, online, mobil oder in sozialen Netzwerken - und wie daraus Kaufgelegenheiten entstehen und die Konversationsrate gesteigert wird. Denken Sie zurück an die Zeit, als der E-Commerce entstand und viele Verantwortliche zögerten, auf den Zug aufzuspringen. Heute hat fast jeder große Retailer eine E-Commerce-Seite. Genauso verhält es sich mit Social Commerce. Nur weil es eine neue Art der Ansprache ist, heißt das nicht, dass es weniger effektiv ist.
3. Planen Sie eine Gesamtstrategie
Ihre Webseite ist oft nicht die erste Seite, die ein Kunde auf der Suche nach dem begehrten Produkt besucht. Es ist daher wichtig, dem Kunden Gründe zu bieten, auf Ihrer Seite zu verweilen und den Kauf bei Ihnen zu tätigen. Erklären Sie Ihren Vorgesetzten, wie die einzelnen Tools effektiv eingesetzt werden können, und wie Konsumenten damit auf Ihre Seite gelockt werden können. Intelligente Tools, wie etwa ein „Click-to-Call"-Button, fördern zusätzlich die Interaktion und unterstützten soziale Elemente. Denken Sie daher beim Einsatz von Social Commerce nicht an ein Projekt, sondern kreieren Sie eine Business Case, die die neuen Tools als Teil der Gesamtstrategie ansieht.
Artikel Übersicht
- Social Commerce - so überzeugen Sie Ihren Chef
- Teil 2: Lassen Sie die User für sich arbeiten