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SEO für mobile Seiten

Google als Traffic-Quelle für Mobilportale

SEO für mobile Seiten

Obwohl Google erst unlängst "Mobile first" als neue Maxime verkündet hat, sind offizielle Empfehlungen für mobile Optimierung von Websites bislang rar gesät. Heiko Riffeler von gjuce gibt sieben wichtige Tipps für ein besseres Ranking mobiler Webseiten.

Das mobile Web ist bereits für viele Websitebetreiber ein echtes Geschäftsmodell. Suchmaschinen bieten diesen auch auf dem Handy eine effiziente Quelle zur Gewinnung neuer Nutzer, da zu einigen Keywords bereits hohe mobile Suchvolumina existieren, insbesondere zu den Themenfeldern News, Sport und Entertainment sowie zu Produkten aus den Bereichen Mobilfunk, Telekommunikation und Handyhersteller. Doch wie wird das Mobilportal zu den relevanten Keywords bei den Suchmaschinen gefunden?

1. Die richtige mobile Domain

Obwohl von einigen globalen Unternehmen mit besten Absichten ins Leben gerufen, ist die .mobi-Domain aus SEO-Perspektive nicht die beste Wahl für die Zieladresse eines Mobilportals. Es empfiehlt sich, auf der bestehenden Online-Domain eine Subdomain (m.domain.de) oder ein mobiles Unterverzeichnis (domain.de/m) einzurichten. So kann Google das Mobilportal dem korrespondierenden Onlineportal zuordnen, das häufig schon über den nötigen „Trust“ verfügt, der eine wichtige Grundlage für ein gutes Ranking bildet.

2. Logische URL-Strukturen auf Mobilportal übertragen

Viele Mobilportale bilden ein bereits vorhandenes Onlineportal in einer für mobile Geräte optimierten Darstellung ab. Verfügt das Onlineportal bereits über eine für Suchmaschinen optimierte URL-Struktur, sollte diese soweit wie möglich auf die mobile Subdomain übertragen werden.

Zum Beispiel:

Onlineportal: www.domain/news/article1.html
Mobilportal: m.domain/news/article1.html

3. Browserweiche einrichten

Die meisten aktuellen Smartphones werden von Google mit den Suchergebnissen beliefert, welche auch PCs erhalten. Somit landen die mobilen Surfer auf Onlineportalen, die oft nicht korrekt dargestellt werden und deutlich länger laden. Darüber hinaus gehen dem Portalbetreiber Erlöse über Mobile Advertising verloren, die meist sogar deutlich über denen der Onlinewerbung liegen. Abhilfe schafft eine intelligente Browserweiche, die den Nutzer automatisch auf die mobile Version der gefundenen Detailseite weiterleitet.

4. Mobile OnPage-Optimierung

Die etablierten OnPage-SEO-Maßnahmen können zu einem Großteil vom Onlineportal auf das Mobilportal übertragen werden. Überschriften, Seitentitel und Meta Descriptions können nach denselben Regeln eingesetzt und optimiert werden, wie sie bereits Online genutzt werden.
In Ausnahmefällen macht es Sinn, die Seitentitel und Metadescriptions zu kürzen oder umzustellen. Diese werden in den Suchergebnissen auf einigen mobilen Geräten verkürzt dargestellt. Vermittelt sich dem Nutzer aufgrund der automatischen Kürzungen nicht mehr, worum es auf der Zielseite geht, kann sich dies negativ auf die Klickrate auswirken.


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Artikel Übersicht
  1. SEO für mobile Seiten: Google als Traffic-Quelle für Mobilportale
  2. Teil 2: mobile Crawler, HTML-Sitemap, Blog-Plug-ins



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Kommentare

adocom am 28.05.2010

Mobil Web wächst langsam, aber sicher

Das Mobile Web setzt sich langsam, aber sicher durch.

Mehr dazu auf unserem Blog.

www.adocom-blog.de

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