Personalisierung im Onlinemarketing
Mit dem Tante-Emma-Prinzip zu mehr Umsatz
26.02.2010 10:53 tga
Je mehr Sie über Ihre Kunden wissen, umso genauer können Sie ihn ansprechen
Ein Grund des wachsenden Einsatzes von Personalisierungstechnologien ist der klare ROI. Ein weiterer Grund ist zunehmender Konkurrenzdruck. Coremetrics, Spezialist für Online-Marketingoptimierung, hat fünf Best Practices zusammengestellt.
1. Erfassen und Nutzen aller Ihrer Kundendaten
Wenn Sie nur einen bestimmten Teil der Kundeninformationen sammeln und nutzen, weist das Bild Ihres Kunden erhebliche Lücken auf. Sie präsentieren dann möglicherweise irrelevante Angebote und verpassen Chancen für Cross-Selling und Up-Selling. Es ist von entscheidender Bedeutung, Kundendaten aus allen Quellen zu erfassen und zu integrieren, auch Offline-Informationen wie Ladenkäufe und Call-Center-Aktivitäten.
Sie können diese Daten durch demografische, firmografische, ethnografische und psychografische Informationen von Drittanbietern ergänzen. Und durch Kombinieren der Daten von Kundensegmenten, die ähnliche Demografien aufweisen, können Sie sich gleich das wachsende Feld der "Crowd Science" zunutze machen, in der die Vorlieben und Aversionen bestimmter Kundengruppen verwendet werden, um Erlebnisse für jene potentiellen Käufer zu personalisieren, die den Kaufprozess gerade erst beginnen.
2. Überwachen Ihrer Marketingentscheidungen in Echtzeit
Die Wünsche und Verhaltensweisen von Kunden sind einem ständigen Wandel unterworfen. Anforderungen können sich von Minute zu Minute ändern. Wenn Sie das Verhalten Ihrer Kunden in Echtzeit verstehen und Ihre Marketingbemühungen daran anpassen, was Sie über einen Kunden zu einem gegebenen Zeitpunkt wissen, haben Sie die beste Chance, Inhalte und Empfehlungen zu präsentieren, die den Interessen Ihrer Kunden entsprechen.
3. Konsistente Dialogführung in mehreren Kanälen
Es mag zwar selbstverständlich klingen, aber Sie sollten trotzdem nicht vergessen, dass Sie nicht mit Zahlen und Navigationspfaden umgehen, sondern mit Menschen. Es geht darum zu verstehen, wer Ihre Kunden sind, was sie möchten und was ihnen an Ihrer Firma und Ihren Produkten gefällt - oder auch nicht gefällt.
Denken Sie an den Tante-Emma-Laden der Vergangenheit. Die Besitzer solcher Läden kultivierten einen Dialog mit Kunden innerhalb und außerhalb des Geschäfts - auf sozialen Veranstaltungen, bei kommunalen Aktivitäten und in Gesprächen mit gemeinsamen Bekannten. Die Herausforderung für Marketingfachleute ist, dieses erfolgreiche Herstellen und Pflegen von Beziehungen auf die Berührungspunkte von heute zu übertragen: Websites, E-Mails, Anzeigenwerbung, Call-Center, Ladengeschäfte, mobile Geräte und soziale Netzwerkmedien wie Facebook, Twitter, Web-Comunitys und mehr.