Mailmarketing: 9 Tipps für erfolgreiche Betreffzeilen
17.03.2009 10:28 tga
Ob eine Mail geöffnet wird, hängt oft von der Betreffzeile ab (Foto: fotolia.com/fotoman_65)
Die Betreffzeile entscheidet in vielen Fällen darüber, ob eine Mail geöffnet wird oder ungelesen im Papierkorb landet. Worauf man beim Formulieren achten muss, erklärt Thorsten Schwarz von absolit.
1. Kurz und prägnant das Wichtigste zusammenfassen
Fassen Sie die für den Leser wichtigste Information kurz und aussagekräftig zusammen. Erleichtern Sie es den Lesern, schnell zu erkennen, was an dieser E-Mail für sie relevant ist. Was verpasst jemand, der die Mail ungelesen löscht?
2. 50 Zeichen sollten reichen
Je kürzer eine Betreffzeile ist, desto besser wirkt sie. Aber es gibt viele Ausnahmen erfolgreicher langer Betreffs. Viele E-Mail-Dienste schneiden den Betreff bei 50 Zeichen ab.
3. Schlüsselworte nach vorne
Die wichtigste Begriffe sollten möglichst weit vorne stehen. Verschieben Sie die Worte Ihrer Betreffzeile so lange, bis Sie dieses Ziel erreicht haben. Riskieren Sie, dass Deutschlehrer Ihnen mangelnde Grammatikkenntnisse oder Steno-Stil vorwerfen: Die Öffnungsrate und nicht die Schulnote entscheidet über den Erfolg. Und hier schon der Widerspruch zu Regel 2: Manchmal ist es sinnvoller, noch ein Schlüsselwort mehr zu schreiben, auch wenn die zulässige Betrefflänge überschritten wird.
4. Konkret statt allgemein
„Sensationelle Angebote“ ist erstens viel zu allgemein und zweitens sieht es nach Spam aus. Schreiben Sie konkret, welche Angebote warum sensationell sind. Zum Teil kann schon die Angabe eines Zeitpunkts oder eines Orts einen Betreff konkreter machen. Das Wort „Gewinnspiel“ wirkt regelmäßig Wunder, wirkt aber ebenfalls noch stärker, wenn sie den Hauptgewinn nennen.
5. Provokativ und unerwartet Regeln brechen
Die bisherigen Regeln sind schön und gut, aber der Posteingang wäre langweilig, wenn jeder sie beachten würde. Deshalb riskieren Sie auch einmal, einen völlig unerwartet andersartigen Betreff zu verwenden. Das Risiko ist jedoch hoch, dass es in die Hose geht.