Linkbaits, Blogs und Videos: Link-Building in der Praxis
26.02.2009 11:09 Josef Willkommer
Nicht jeder Linkbait glückt
(Foto: fotolia.de/Eberth Rodriguez)
Um Links zu generieren, haben Sie viele Möglichkeiten. Wir stellen Ihnen mit Verzeichnissen, Weblogs, Wikis, Bewegtbild und Social-Media-Optimization die wichtigsten Maßnahmen vor.
Webverzeichnisse:
Einträge in allgemeine Webkataloge, die früher üblich waren, können Sie sich sparen. Die wenigsten Verzeichnisse bringen wirklich Besucher oder Vorteile im Ranking. Eine Ausnahme ist das Open Directory Project DMOZ. Dieses Webverzeichnis mit Suchfunktion wird von einer weltweiten Gemeinschaft von Editoren gepflegt, das heißt, jede angemeldete Site wird vor einer etwaigen Freigabe manuell geprüft. Bei Suchmaschinen genießen Seiten, die hier gelistet sind, oft einen gewissen Vertrauensbonus.
Für Nischenprodukte können themenspezifische Verzeichnisse interessant sein, für eine gute lokale oder regionale Positionierung können lokale Webverzeichnisse relevant werden. Gerade das Thema „lokale Suche" ist inzwischen enorm wichtig geworden. Darunter versteht man die Suche mit einem Ortszusatz wie „Sportgeschäft München". Für gute Suchergebnisse ist eine Anmeldung Ihrer Seiten im lokalen Branchencenter von Google zu empfehlen.
Artikelverzeichnisse:
Eine „Geheimwaffe" früherer Tage waren zudem Artikelverzeichnisse, für die ein Artikel im Umfang von etwa 300 Wörtern zu einem gewissen Themenfeld verfasst wird. Dieser Artikel wird mit 1-2 Backlinks zu Ihrer Website versehen und im Artikelverzeichnis veröffentlicht. Vorteile: Der Verzeichnisbetreiber erhält kostenlosen Content und der Content-Lieferant einen oder mehrere Backlinks. Der Nachteil: Google hat solche Artikelverzeichnisse inzwischen auf dem Radar, da sie primär für Optimierungszwecke „missbraucht" werden. Der Wert der Links ist teils massiv eingebrochen. Unter artikelverzeichnisse.com finden Sie eine Liste, sortiert nach Page Rank und mit weiteren Detailinformationen.
Blogs:
Blogs sind bei Suchmaschinen sehr beliebt, weil sie häufig aktualisiert werden und dort meist Autoren arbeiten, die sich mit ihrem Thema stark identifizieren und entsprechend interessante Inhalte liefern. Allein aus dem Grund hat ein Blog gute Chancen auf die vorderen Plätze in den Suchmaschinen. Ist der Blog zudem interessant, folgen die Backlinks automatisch. Damit nimmt das Vertrauen von Google in die Seite zu, die Platzierung steigt und der Traffic erhöht sich. Aber Vorsicht: Ein Blog ist kein Freifahrtschein. Um damit erfolgreich zu sein, muss Zeit - im Idealfall permanent - investiert werden.