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Wie kann man Empfehlungssysteme implementieren?

Wie kann man Empfehlungssysteme implementieren?

Adrian Hass ist Mitgründer von Shopotainment

Dem Shopbetreiber steht zur Nutzung von Empfehlungssystemen entweder die Erweiterung des eigenen Onlineshops oder die Nutzung eines bestehenden Systems (Lizensierung oder Software-as-a-Service) offen. Dazu wird ein Analyse-Modul in ein bestehendes Shopsystem integriert, dass die Transaktionsdaten auswertet. Für die meisten üblichen Systeme stehen dafür Module bereit oder existieren standardisierte Schnittstellen.

In der Shopoberfläche werden dann Panels/Widgets eingebunden, die je nach Seite entsprechende Empfehlungen anzeigen, um den Kaufprozess zu unterstützen. Es hat sich bewährt, die Empfehlungen immer an die Phase der Kaufentscheidung anzupassen: persönliche Empfehlungen für den bekannten Benutzer in der Orientierungsphase, alternative Produkte oder Kaufstatistiken auf Produktdetailseiten zur Rechercheunterstützung und ergänzende Produkte vor dem Checkout.

Der Aufbau eines eigenen Empfehlungssystems im Online-Shop, möglichst mit Community-Funktionen um persönliche Empfehlungen zu nutzen, ist meist recht aufwändig und hat danach wiederum mit dem Problem der Datenbasis zu kämpfen. Bestehende Technologien zu integrieren, kann hingegen einen schnellen Start ermöglichen, garantiert eine breite Datenbasis, die teilweise sogar über den eigenen Shop hinaus gehen und sichert eine kontinuierliche Weiterentwicklung.

Besonderes Potential kann hierbei auch die Integration der Community-Funktionen in bestehende soziale Netzwerke schaffen, erreicht man damit doch eine weitere Zielgruppe und schafft eine höhere Penetration. Gleichzeitig belegen Studien, dass Empfehlungen/Meinungen von „echten“ Bekannten, wie man sie vornehmlich in sozialen Netzwerken hat, einen noch stärkeren Einfluss auf die Kaufentscheidungen haben als „anonyme“ Bewertungen.

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Kommentare

Marc Nodorft am 23.06.2009

Sprachgebrauch und Inhaltsverfremdung

Ich kann diese Unterhaltung überhaupt nicht verstehen. Geht es nun um das eigentlich Thema vom Autor oder darum, dass wir im Sprachgebrauch besser abertausende von Phrasen oder Wörtern nicht mehr verwenden, nur weil in der Geschichte (ohne das herunterspielen zu wollen) damit "Schindluder" getrieben wurde?
Alle die damit ein Problem haben sollten einfach mal auf ihr persönliches Lebenszeitkonto sehen und vorhandenes Guthaben vielleicht mal für einen Spaziergang im Grünen oder ein gemütliches Käffchen verwenden. Aber bitte: niemanden böse angucken oder ansprechen, weil er das falsche Outfit trägt oder nach ihrer Meinung schräg geniest hat. Nicht die Form macht den Inhalt..

M.S. am 19.06.2009

Vorschlag zur Einigung

Für eine umfassende Diskussion ist dies sicher der falsche Ort.

Halten wir fest, dass es zwei Lager gibt.

Die Einen sehen in der Verwendung des Satzes "Jedem das Seine" kein Problem, da der Ursprung der Wendung noch vor das Aufblühen der römischen Rechtsentwicklung datiert werden kann, nämlich bei Aristoteles (384 v.Chr. - 322 v.Chr.)

Die Anderen stellen auf den Hohn und Spott ab, den dieser Satz sowohl für die Insassen des KZ Buchenwald, als auch für das deutschen Rechtssystem bedeutet.

Um schlussendlich "Einigung" zu erzielen, schlage ich vor, dass beide Lager versuchen den jeweils anderen Standpunkt nachzuvollziehen, gleichermaßen aber auch verstehen, dass ein Umstimmen nicht ohne Weiteres und schon gar nicht hier möglich sein wird.


Lutz Igeniu am 19.06.2009

Antike Zitate

Suum cuique!
imho gab es die Redewendung schon in der griechischen Antike. Umdeutungen gehören in lebendigen Sprachen dazu und beweisen nur, dass die Sprache noch lebt. Diese in meinen Augen übertriebene Vorsicht bei Phrasen ist doch lediglich politische Heuchelei!
Übrigens trägt die Militärpolizei der Bundeswehr (Feldjäger) diesen Ausspruch bis zum heutigen Tag als Motto auch auf dem preußischen Gardestern ihrer Uniform...
Was bedeutet das jetzt für unsere Rechtsstaatlichkeit???

Hermann am 19.06.2009

Diskussion

Was ist das hier bitte für eine besch...... Diskussion?

Hans Pöllmann am 19.06.2009

Totale Geschichtsunkenntnis der IT-Menschen?

Die Kommentare zeugen von noch größerer Geschichtsunkenntnis als der Verfasser der ursprünglichen Headline gezeigt hat. Dieser Satz auf der Innenseite (!) eines KZ-Tors ist an Zynismus und Bösartigkeit nicht zu überbieten.

Admins, ab in den Serverraum, und bitte nicht mehr an einem öffentlichen Diskurs teilnehmen.

Max Heide am 19.06.2009

Titel

Ich kann die Änderung nicht nachvollziehen.

Seit letztem Jahr steht bereits das Wort "Autobahn" auf dem journalistischen Index, wieso jetzt auch noch eine absolut gebräuchliche Rendewendeung.

Vgl. Jedem das Seine, mir das Meiste ( Garfield)

Redaktion am 19.06.2009

Danke für die Hinweise

Ist geändert.

Clemens am 19.06.2009

Kommentar: Wahl des Titels

Die Nazis haben sehr viele Worte benutzt, wenn wir die alle aus unserem Sprachgebrauch streichen würden, dürften wir uns eine neue Sprache ausdenken, um überhaupt noch was ausdrücken zu können.

@Redaktion: Weiter so!

Matthias Steinforth am 19.06.2009

Wahl des Titels...

Liebe Redaktion,

bitte machen Sie nicht den gleichen Fehler, wie schon viele andere vor Ihnen:

http://www.fr-online.de/top_news/1658833_Et-tu-Tchibo.html

Der eigentlich sehr schöne Satz "Jedem das Seine" ist leider von den Nazis missbraucht worden und sollte daher nicht umbedingt verwendet werden:

http://de.wikipedia.org/wiki/Jedem_das_Seine

Dennoch ein gelungener Artikel...

Gruß

Matthias Steinforth

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