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Teil 3: Backlink-Tools

Teil 3: Backlink-Tools

Linkscape von SEOmoz beurteilt die Qualität der Links

Tools, mit denen man die Backlinks auf die eigene Website finden kann, gibt es inzwischen in Hülle und Fülle. Die folgenden Ansätze sollen daher lediglich als Einstieg dienen.

Yahoo Site Explorer

Der Yahoo Site Explorer ist der absolute Klassiker im Rahmen der Backlink-Analyse. Dieser Yahoo-Dienst sollte die Standardanlaufstelle jeder Optimierung sein. Mit dem Yahoo Site Explorer lassen sich recht vernünftige Backlink-Analysen durchführen, da Yahoo - im Vergleich zu Google - deutlich mehr Backlinks zu einer Seite anzeigt. Um die Backlinks einer Seite zu erhalten, klicken Sie auf den Button „Inlinks" und wählen dann im nebenstehenden Drop-down-Feld die Option „Except from this domain". Dadurch werden nur die eingehenden Links von Drittseiten ausgewertet. Die so generierte Liste bildet häufig eine äußerst vernünftige Ausgangsbasis für die Link-Generierung.

SEOmoz Linkscape

Wer es kurz und prägnant haben möchte, der ist mit Linkscape von SEOmoz sehr gut bedient: Nur vier Werte sieht man hier - neben der absoluten Anzahl an Links jeweils einen mozRank. Da es sich bei SEOmoz um eine der führenden amerikanischen Agenturen im SEO-Segment handelt, kann man davon ausgehen, dass die dort angezeigten Werte recht zuverlässig sind.

 Aber was bedeuten die Noten im Einzelnen? Ein paar Tests haben ergeben, dass Google.com der Spitzenreiter ist, der auf mehr als 9 Punkte kommt. Die Seite von SEOmoz erhält gut 6 Punkte, Google.de liegt bei 7 und Typo3.org liegt ebenfalls bei etwas über 7 Punkten, was als Zeichen für eine recht starke Webpräsenz interpretiert werden kann.

Domain Inbound Links Checker

Sehr spartanisch ist die Optik des Links Checker, den eine Organisation mit dem Namen „Online-Utility" bereitstellt. Interessant an dem Tool ist, dass die Links nach Domains sortiert angezeigt werden. Gerade wenn man auf der Suche nach einem bestimmten Domaintyp ist, kann das Feature durchaus von Nutzen sein. Nationale Domains werden allerdings unsortiert in einer gemeinsamen Kategorie angezeigt, sodass man nicht auf einen Blick erkennen kann, wie viele Links beispielsweise von einer .de- und von einer .at-Domain stammen, sofern man grenzüberschreitend tätig ist. Hat man von einer Website mehrere Links erhalten, werden diese durchnummeriert. Per Klick auf eine der Nummern gelangt man zur verlinkenden Seite. Auf diese Weise lässt sich überprüfen, wie der Link tatsächlich dargestellt wird.

Backlinkwatch

Eines vorweg: Bei diesem Tool benötigen Sie etwas Geduld. Bis der Backlinkwatch ein Ergebnis ausspuckt, dauert es zwar eine ganze Weile. Dafür sind die Informationen aber auch ziemlich umfangreich: In der ersten Spalte steht der anklickbare Link zur verlinkenden Seite. Interessant ist vor allem die zweite Spalte, in der der Link-Text zu finden ist. Dabei kann es sich auch um ein Bild handeln. In der vorletzten Spalte wird wiederum angezeigt, wie viele Links von der Seite ausgehen. Und die letzte Spalte gibt schließlich an, ob es sich um einen Nofollow-Link handelt.

Insbesondere im Bereich der Backlink-Analyse sollte man mit den Ergebnissen etwas vorsichtig sein, da die Datenquellen häufig nicht klar sind. Eine gewisse Skepsis ist daher durchaus berechtigt.

Egal ob Sie selbst optimieren oder optimieren lassen: Haben Sie Geduld! Vernünftige Optimierungsmaßnahmen brauchen Zeit - nur so kann sichergestellt werden, dass der Link-Aufbau natürlich und kontinuierlich erfolgt - und langfristiger Erfolg eintreten kann.

Mehr zum Thema Tools für SEOs lesen Sie in der nächsten Ausgabe der INTERNET WORLD Business, die am kommenden Montag erscheint. Hier geht's zum kostenlosen Probeabo.

Weitere Praxistipps zu SEO:

  • Wie Sie den Pagerank beeinflussen
  • Methoden für Whitehat- und Blackhat-SEOs
  • So zeigen Sie Suchmaschinen den Weg
  • Tags, Duplicate Content und "sprechende" URLs
  • Die goldenen Regeln des Link-Building
  • Linkbaits, Blogs und Videos: Linkbuilding in der Praxis

Wenn Ihnen das zu aufwändig erscheint, lesen Sie hier, wie Sie den richtigen Dienstleister finden.

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Kommentare

Norbert E. Daned am 19.03.2009

@ Bolle

@ Bolle: Das sehe ich definitiv anders!

Leben und leben lassen...

Bolle am 19.03.2009

Quatsch mit Soße

Was hat dieser Bericht mit SEO zu tun? Rein garnichts. Danke!

Alexander Schlosser am 18.03.2009

Google Toolbar kein SEO Tool

Die Google Toolbar ist für mich kein SEO Tool, nur weil wir hier u. a. den PageRank bestimmen können. Seit dem Google PageRank Update vom Oktober 2007 wissen wir doch, dass der PageRank im Grunde keine Bedeutung mehr hat. Grundlegend muss man langfristig in den TOP 10 der SERPS vertreten sein und ne Menge Traffic generieren. Auch die Alexa Toolbar sollte kritisch betrachtet werden, denn die alexa traffic rank wird nur anhand der alexa toolbar user ermittelt.

Ich danke Google für dieses PageRank Update, denn ich brauche nicht mehr "Tausende Euros" für einen PR 7 oder 8 ausgeben durch Linkkauf. Mehr Traffic hats auch nicht gebracht.

Marco Tornow am 12.03.2009

SEO Book Toolbar

Die wohl umfangreichste Toolbar für SEOs bietet für mich zzt. wohl Aaron Wall.
Seine SEO Toolbar ist super leistungsstark, bietet viele Funktionen in einer Toolbar und integriert nicht nur sein SEO for Firefox Add-on sondern auch die besten Keyword Research Tools, viele Werkzeuge zur Wettbewerbsanalyse, Datenexport und ein cooles SEO xRay - ein SEO Röntgenbild für die Seite auf der man sich gerade befindet! Und all das kostenlos, genial!

Check it out: http://www.seobook.com/seo-toolbar
Follow me on Twitter @tornow

Heike am 12.03.2009

Google toolbar

Google Toolbar ist das wichtigste Tool? Nun, ich meine nicht. Es gibt auch andere. Die Google Toolbar kann sogar richtig gefährlich sein, vor allem wenn man damit Seiten anschaut, die so noch nicht für Google bestimmt sind. Ruckzuck sind sie im Index, ob man will oder nicht. Den PR kann man auch mit anderen Tools anschauen.

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