Auswege aus der Krise: Online und offline kombinieren
13.01.2009 15:07 tga
Händler können dem drohenden Abschwung mit dem richtigen Mix aus Online- und Offline-Strategien trotzen. „Wenn der Handel clever agiert, wird der Umsatz trotz der Wirtschaftskrise steigen", sagt Ariel Lüdi, CEO des E-Commerce-Softwareherstellers hybris. Dafür nennt er neun Strategien.
Cross-Channel - online informieren, offline kaufen oder umgekehrt:
Jetzt geht es nicht mehr nur darum, Präsenz über mehrere Kanäle hinweg zu zeigen und diese gleichzeitig für den Vertrieb zu nutzen. Händler müssen die verschiedenen, bereits von Konsumenten genutzten Kanäle sinnvoll miteinander vernetzen, um den unterschiedlichen Kaufverhaltensmustern gerecht zu werden.
Mobile Shopping - mobil auf allen Kanälen:
Mit dem mobilen Internet wird das Handy zum vollwertigen Shopping-Guide. Viele Händler bieten bereits heute die Option mobiles Einkaufen, optimierte Webshops für mobile Endgeräte oder schneller Informationsaustausch via Tell-a-Friend-Funktionen erschließen dieses Kundensegment. Auch in punkto Werbeaktionen wird das Handy zum Instrument des Handels. So können zum Beispiel Rabattgutscheine unmittelbar beim Betreten eines Geschäftes aufs Handy gesendet werden - in Japan und Südkorea bereits gang und gäbe.
Social Commerce - Comeback der Beratung:
Unter dem Motto „Konsumenten beraten Konsumenten" steht die aktive Beteiligung der Kunden, die persönliche Beziehung sowie die Kommunikation der Kunden untereinander 2009 im Vordergrund. Der Austausch erfolgt zum Beispiel, indem Kunden Einkaufslisten mit Lieblingsangeboten in ihren Weblogs veröffentlichen oder über so genannte Social-Commerce-Portale. Diese Portale dienen der Händler- und Produktbewertung.
Collaborative Shopping - von Kunde zu Kunde:
Shopping-Clubs und integrierte Kunden-Communities gewinnen weiter an Bedeutung.