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StudiVZ rudert zurück

Facebook bekam die Macht der Nutzer schon zu spüren, jetzt machte StudiVZ die selbe Erfahrung: Community-Mitglieder wollen ihre persönlichen Daten nicht für Werbezwecke vermarkten lassen.

Die Studentencommunity StudiVZ wird die Daten ihrer Nutzer nicht wie geplant für Werbezwecke vermarkten. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, hat die Holtzbrinck-Tochter auf Druck der Mitglieder ihre AGB noch einmal modifiziert, nachdem StudiVZ-Mitglieder den Aufstand probten, als sie per E-Mail-Benachrichtigung erfuhren, dass Werbungtreibende künftig Merkmale wie Alter, Geschlecht, Wohnort/Unistandort und Studienfachrichtung auswählen können, um ihre Kampagnen zielgruppenspezifisch zu planen.

In einer Mail am Samstag ruderte Geschäftsführer Marcus Riecke zurück: SMS- und Instant-Messenger-Werbung will man künftig doch nicht verkaufen. Darüber hinaus sollen Mitglieder nun doch nicht sofort rausfliegen, wenn sie den neuen Geschäftsbedingungen nicht bis zum 9. Januar zustimmen. "Bis zum 31. März 2008 bleiben eure Profile für alle anderen Mitglieder sichtbar", gibt sich StudiVZ großmütig. Dagegen sollen Beiträge von Aussteigern aus dem Netzwerk jetzt sofort gelöscht werden.


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