Bewertung:
  • Currently 3/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Edelight nennt Zahlen

Peter Ambrozy

Bis zu 350.000 Euro Umsatz vermittelt die Social-Shopping-Plattform pro Monat.

Peter Ambrozy, Chef der Social-Shopping-Plattform Edelight, blickt nach einem halben Jahr Vollbetrieb zufrieden auf das Ergebnis seines Startups: 330.000 Besucher pro Monat, über zwei Millionen Seitenaufrufe und bis zu 350.000 Euro vermittelter Umsatz pro Monat für die insgesamt 600 teilnehmenden Partnershops lassen ihn hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Seit dem Relaunch im Herbst 2007 haben die Nutzer über 70.000 neue Empfehlungen und Wünsche auf der Plattform zusammengetragen. Besonders bei Frauen kommt das Konzept an - rund 70 Prozent der Edelight-Mitglieder sind weiblich. "Unsere Nutzerinnen wollen nicht nur kaufen, sondern suchen Shopping-Anregungen und Empfehlungen, wollen sich mit anderen austauschen und ihr Wissen weitergeben", erklärt der Gründer.

Generell beobachte Edelight einen Wandel beim Verhalten der Online-Shopper. "Den Nutzern geht es heute nicht mehr primär um die Schnäppchensuche", so Ambrozy. "Die Menschen entdecken das Internet zunehmend als Quelle für Trends und ausgefallene Produkte, die sie in den Städten mit ihren austauschbaren Einkaufsmeilen nicht mehr finden. Produkte aus kleineren Shops oder von Anbietern mit einem speziellen Sortiment stehen bei unseren Mitgliedern besonders hoch im Kurs." Besonders beliebtes Feature ist der Geschenkefinder: Zu Anlässen wie Weihnachten oder Valentinstag gehen jeweils über 3.000 Anfragen von Geschenksuchenden ein. Besonders gefragt sind Geschenke zwischen 50 und 100 Euro.

Um der steigenden Nachfrage neuer Werbeformen nachzukommen, bietet edelight neben klassischer Online-Werbung auch interaktive Werbeformate an. Online-Shops stellen mit Aktionen wie "Shopstöbern", "Tag it like" oder "Shopwindow" eine große Auswahl an interaktiven Werbekonzepten zur Verfügung. Neben der Platzierung von Produkten und Marken-Botschaften ergibt sich so der direkte Austausch mit den Shopping-interessierten Nutzern der Plattform. Bei immer mehr Online-Shops kommen nach Google die meisten potenziellen Kunden bereits via Edelight auf deren Website.

In den kommenden sechs Monaten möchte edelight sein Wachstum weiter beschleunigen. Dabei halten die Stuttgarter an ihrer Strategie fest und setzen zukünftig noch stärker auf Partnershops im Long-Tail-Bereich, also auf Shops mit einem speziellen, mitunter ausgefallenen Produktangebot. Immer mehr kleine Online-Shops finden so ihre erfolgreiche Nische jenseits des Massenmarkts. Gleichzeitig möchte die Plattform ihre Unabhängigkeit von Google stärken. Die Anzahl der Besucher, die über die Suchmaschine zu Edelight kommen, soll stetig verringert werden.


Anzeige



TOP-THEMEN

FC Bayern enttäuscht auf Facebook

FC Bayern enttäuscht auf Facebook

Der FC Bayern München wollte seiner neuen Facebook-Aktion ordentlich Schwung verleihen. Und sorgte bei den Fans für einigen Unmut mehr
Apple bringt iPhone 5 im Sommer heraus

Apple bringt iPhone 5 im Sommer heraus

Das neue iPhone 5 will Apple im Sommer 2012 auf den Markt bringen. Die Produktion soll bereits angelaufen sein mehr

Shop-Award 2012

Auf einer hochkarätigen E-Commerce-Messe wie der "Internet World" darf ein hochkarätiger E-Commerce-Preis nicht fehlen. Jetzt können Sie sich bewerben. mehr

Facebook Workshop: Open Graph

Zeig mir, wer mich ausblendet

Zeig mir, wer mich ausblendet

Facebook Insights zeigt nicht an, wie viele Nutzer die Beiträge der eigenen Fanpage verborgen haben. Über die Graph-API kommt man dennoch an diese Informationen heran.

Wir zeigen, wie das geht


Newsletter

Zweimal täglich das Neueste aus Online-Marketing, E-Commerce, Online-Recht und Technik sowie topaktuelle Personalien. Jetzt kostenlos bestellen!

Umfrage

Eine aktuelle Studie von madvertise zeigt, dass Telekommunikationsunternehmen, Medien und Anbieter von FMCG-Produkten am meisten Geld in die Werbung auf Smartphones und Tablets stecken. Zugleich steigen die Investitionen in mobile Werbung an.

Wie stark investieren Sie in mobile Werbung?

Top 10 Artikel

Ausgabe 26

Internet World Business

Ausgabe 03/2012

Rakuten greift Amazon an

Der japanische E-Commerce-Kaiser Hiroshi Mikitani will auch in Deutschland an die Spitze weiterlesen
Apps richtig analysieren (Foto: istockphoto.com/Creativeye

Apps richtig analysieren

Wie lässt sich die Webanalyse auf mobile Apps übertragen und was es dabei zu beachten gilt mehr
Conversion-Optimierung mit Webanalyse (Foto: istockphoto.vom/mbortolino)

Conversion-Optimierung mit Webanalyse

Um die Schwachstellen eines Shops zu finden, müssen dessen Inhalte regelmäßig kontrolliert werden. Wie Händler ihr Monitoring verbessern können mehr
Tipps für intensivere Kundenbeziehungen (Foto: istockphoto.com/boryak)

Tipps für intensivere Kundenbeziehungen

Der Markt für Computerspiele wächst. Um davon zu profitieren, sollten Anbieter auch auf Mailmarketing setzen. So binden Sie Ihre Spieler mehr