Home / Nachrichten / Mobile / Zahlen & Studien /

Woran M-Commerce (noch) scheitert

Bewertung:
  • Currently 2.5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Woran M-Commerce (noch) scheitert

Forderungen an Technologieanbieter und Politik

(Foto: istock/webphotographeer)

Zu hohe Mobilfunkpreise, Sicherheitsbedenken und zu geringe Mobilfunk-Übertragungsraten sind aus Sicht der Verbraucher die größten Hemmschuhe für den mobilen Handel.Das zeigt der abschließende Teil der gemeinsamen repräsentativen Studie "Smart Shopping", die der Online-Marktplatz eBay zusammen mit der Verbraucher Initiative e.V.  vorstellte.

Rund 60 Prozent der Verbraucher wünschen sich in diesen Bereichen Verbesserungen, um künftig häufiger mobil nach Produkten und Dienstleistungen zu recherchieren und diese per iPhone und Co. einzukaufen, zeigt die Studie. Befragt nach den wichtigsten allgemeinen Voraussetzungen, um Produktrecherche und –einkauf noch öfter mobil durchzuführen, nannten die Verbraucher vor allem sinkende Kosten für das mobile Surfen (69 Prozent) sowie die kostenlose Nutzung von W-LANs außerhalb des Eigenheims (ebenfalls 69 Prozent). Insgesamt ergab die Befragung, dass 74 Prozent der Besitzer von Smartphones oder Tablet-PCs sich schon mindestens einmal vor dem Kauf mobil über ein Produkt oder eine Dienstleistung informiert haben. Ein Drittel aller Besitzer von Smartphones und Tablet-PCs (36 Prozent) hat gemäß der Untersuchung schon mindestens einmal mit dem Mobilgerät eingekauft.

„Die Verbraucher gehen mit den neuen Möglichkeiten des mobilen Informierens und Einkaufens aktiv um. Sie erwarten allerdings im Gegenzug Verbraucherinformationen, die über die mobilen Geräte maßgeschneidert abrufbar sind sowie verbraucherfreundliche, handhabbare und sichere Angebote“, sagt Georg Abel, Bundesgeschäftsführer der Verbraucher Initiative e.V. In einem gemeinsamen  Positionspapier fordern eBay und die Verbraucher Initiative e.V. daher klare Schritte von Infrastrukturanbietern, Diensteanbietern und Politik: Die Herausforderungen für die Telekommunikationsunternehmen bestehen aus Sicht der Partner der Smart-Shopping-Initiative vor allem im nachhaltigen Ausbau schneller mobiler Netze, in der Förderung öffentlich zugänglicher WLAN-Hotspots sowie in der Schaffung einer größeren Preistransparenz durch die Mobilfunkanbieter.

Zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Verbraucher beim mobilen Informieren und Einkaufen sollten aus Sicht der Kampagnenpartner Verbraucherinformationen auf Mobilgeräte zugeschnitten und konsequent auf die Einhaltung datenschutzrechtlicher Grenzen geachtet werden. Um die allgemeine Medienkompetenz weiter zu stärken, sollte ein breites Angebot an Medienbildung aus privater und öffentlicher Hand zur Verfügung stehen, aber auch die digitale Sachkompetenz auf der politischen Ebene und in der Verwaltung ausgebaut werden. Ebenso sollten IT-bezogene Studien-, Weiter- und Ausbildungsangebote attraktiver gestaltet und vor allem Informatik und Ingenieurswissenschaften verstärkt gefördert werden.


Anzeige



Kommentare via facebook (beta)Was ist das?

TOP-THEMEN

Button-Lösung kommt: Das müssen Sie wissen

Am 1.8.2012 tritt die "Button-Lösung" in Kraft, die Shopbetreibern weitere Pflichten auferlegt. Wir haben für Sie alles Wichtige zusammengefasst. mehr

Pinterest für Einsteiger

Pinterest ist nicht zu stoppen: Seit Monaten gilt die Pinnwand als der neue Trend in Sachen Social Media. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit sechs Quick-Steps vom neuen Hype profitieren. mehr
Social-Media-Händler

Ranking: Die erfolgreichsten Social-Media-Händler

Wer die beliebtesten US-Händler in den sozialen Netzwerken sind, lässt sich in diesem Top-250-Ranking auf einen Blick feststellen. mehr

Newsletter

Zweimal täglich das Neueste aus Online-Marketing, E-Commerce, Online-Recht und Technik sowie topaktuelle Personalien. Jetzt kostenlos bestellen!



Umfrage

Immer mehr Smartphones gibt es in deutschen Haushalten, folglich steigt auch die Zahl der mobilen Internetnutzer unaufhaltsam an. Rund ein Drittel von ihnen nutzt das Telefon auch zum schnellen Einkauf, das zeigt eine Umfrage des bvh. Womit kaufen Sie lieber ein, mit dem Smartphone oder einem Tablet?

Mit welchem Gerät kaufen Sie mobil ein?

Top 10 Artikel

Ausgabe 26

Internet World Business

Ausgabe 06/2012

"Wir freuen uns auf die Messe"

Am 27. und 28. März öffnet die Internet World in München ihre Tore für Fachbesucher weiterlesen
Apps richtig analysieren (Foto: istockphoto.com/Creativeye

Apps richtig analysieren

Wie lässt sich die Webanalyse auf mobile Apps übertragen und was es dabei zu beachten gilt mehr
Conversion-Optimierung mit Webanalyse (Foto: istockphoto.vom/mbortolino)

Conversion-Optimierung mit Webanalyse

Um die Schwachstellen eines Shops zu finden, müssen dessen Inhalte regelmäßig kontrolliert werden. Wie Händler ihr Monitoring verbessern können mehr
Tipps für intensivere Kundenbeziehungen (Foto: istockphoto.com/boryak)

Tipps für intensivere Kundenbeziehungen

Der Markt für Computerspiele wächst. Um davon zu profitieren, sollten Anbieter auch auf Mailmarketing setzen. So binden Sie Ihre Spieler mehr