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Studie zur Nutzung mobiler Geräte

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Studie zur Nutzung mobiler Geräte

Mailen und shoppen

Studie zur Nutzung mobiler Geräte (Foto: istockophoto: pressureUA)

Smartphone und Tablet-PC sind auf dem besten Wege, den heimischen PC und das Notebook als bevorzugte Tools für die E-Mail-Korrespondenz zu verdrängen. Das gilt vor allem für junge Nutzer.

Die Zeiten, in denen elektronische Post vor allem an stationären Rechnern und Laptops konsumiert wurde, gehören bald der Vergangenheit an. 98,2 Prozent der befragten Nutzer verwenden zwar immer noch ihre herkömmlichen Rechner für die Mail-Kommunikation, 84,4 Prozent der Smartphone-Anwender und 93,3 Prozent der Tablet-User benutzen aber auch ihre mobilen Geräte, um Mails zu lesen und zu bearbeiten. Diese Zahlen veröffentlichte die Email-Expo auf Basis einer repräsentativen Umfrage, die im Dezember unter 1.000 Deutschen durchgeführt wurde. Während die 25- bis 34-Jährigen die größte mobile Nutzergruppe stellen, rangiert allerdings die Altersklasse der 45- bis 55-Jährigen bereits auf Platz zwei.

Auch das mobile Einkaufen erfreut sich steigender Beliebtheit. Besonders Gutverdiener mit einem monatlichen Haushaltseinkommen zwischen 2.000 und 5.000 Euro shoppen über Smartphones und Tablets. So werden hauptsächlich Einkäufe im Bereich bis 50 Euro unterwegs getätigt, knapp 16 Prozent kauften jedoch schon Waren im Wert von 1.000 Euro und mehr. Hochpreisige Waren wurden vor allem von Männern bestellt.

Was kauft denn nun der mobile Nutzer? Fast die Hälfte der Smartphone-Besitzer, nämlich 44 Prozent, greift mobil bevorzugt zu DVDs, CDs oder Games, dicht gefolgt von Büchern mit 42,4 Prozent und Kleidung mit 39,5 Prozent. Via Tablet-PC haben schon 68 beziehungsweise 69,6 und 65,5 Prozent Unterhaltungsmedien, Bücher und Mode geshoppt. Zum Vergleich: Mit PC und Notebook haben schon 67,2 Prozent DVDs und Co., 80,1 Prozent Bücher und 80,7 Prozent der Befragten Kleidung eingekauft.

In den USA stiegen die Umsätze des M-Commerce im vergangenen Jahr um mehr als 80 Prozent auf eine Summe von über 25 Milliarden US-Dollar. Der Trend soll anhalten, schwächt sich jedoch ab. Für dieses Jahr erwarten die Analysten einen Anstieg von 55,7 Prozent. Der Anteil der Onlineumsätze, die über mobile Geräte erwirtschaftet werden, werde dann 15 Prozent des gesamten Einzelhandel-E-Commerce betragen, berichtet emarketer.


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