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Second-Screen-Studie

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Second-Screen-Studie

TV-Sender haben Angst vorm "zweiten Bildschirm"

 
Second-Screen-Studie
(Foto: Photocase / beeing.me)

Der Second Screen wird sich dauerhaft neben dem TV als Parallelmedium durchsetzen, prognostiziert eine aktuelle Studie. Die Ablenkung des Fernsehzuschauers entwickle sich dabei zunehmend zur Gefahr für die Sender. Online-Shops animieren TV-Zuschauer zunehmend zum gleichzeitigen Internetkauf.

Dass die gleichzeitige Nutzung von TV und Internet, als "Second-Screen"-Phänomen bekannt, zunehmend an Relevanz gewinnt, unterstreicht nun eine neue Studie der Unternehmensberatung Anywab. Demnach nutzen 62 Prozent der befragten Tablet User zwischen 14 und 49 Jahren das Gerät zumindest gelegentlich mit Bezug zum gerade laufenden Fernsehprogramm. 54 Prozent der Smartphone-Nutzer surfen gelegentlich mit dem mobilen Endgerät parallel zum TV-Konsum. Unter der gesamten Internetbevölkerung nutzen laut Studie 45 Prozent den Second Screen. 

 
 

Angesichts der dynamischen Verbreitung der Tablet-Rechner könne davon ausgegangen werden, dass der Second Screen sich dauerhaft neben dem TV als Parallelmedium durchsetze, sagt Anywab-Gründer Boris von Hessen: "Der Tablet PC als sogenannter 'Couchtisch-Rechner', stets verfügbar und benutzerfreundlich, animiert den User regelrecht zu fernsehbegleitendem Surfverhalten."

Auch die Bindungskraft, die ein Sender auf den Second Screen ausübt, sei von enormer Bedeutung. Besonders Spartenkanäle wie VIVA, Tele5, Super RTL oder DMAX zögen Second-Screen-Nutzer an. Aber auch der öffentlich-rechtliche Sender 3sat  ziehe überdurchschnittlich viele Nutzer an. Dennoch hätten TV-Sender zunehmend Angst davor, dem Internet unterlegen zu sein. Dass die Angst vor der Ablenkung des Fernsehzuschauers durch das Internet durchaus begründet sei, zeigten die Studienergebnisse in Bezug auf Online-Shopping parallel zum Fernsehen. Demnach nutzen 28 Prozent der Internetuser, die parallel zum TV-Konsum surfen, Online-Shopping-Angebote während des Fernsehens. Allen voran die von Amazon, eBay und Zalando.

Für die "Second Screen Studie" der Unternehmensberatung Anywab wurden 2.000 Personen zwischen 14 und 49 Jahren ausgewählt und online befragt. Die Studie untersucht die verwendeten Endgeräte, Mediennutzung und Einstellungen der Nutzer zu Konzepten des Second-Screen-Phänomens. 

 
 

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