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Mobile Commerce in Europa

Jeder Zehnte kauft per Handy ein

Mobile Commerce in Europa (Foto: istock/izusek)

Vor allem junge Menschen shoppen mobil

Per Mobiltelefon einzukaufen etabliert sich: In Deutschland haben bereits 13 Prozent der Handynutzer mobile Transaktionen durchgeführt. Damit liegt Deutschland hinter Großbritannien mit 19 Prozent und vor Frankreich mit neun Prozent.

Das hat die Mobile Marketing Association (MMA) in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungspartner Lightspeed Research ermittelt. Treiber des Mobile Commerce sind in allen drei Ländern vor allem die 18 bis 34-Jährigen. In Deutschland haben 21 Prozent dieser Altersgruppe im vergangenen Monat mobil eingekauft, in Großbritannien lag der Anteil bei 29 Prozent und in Frankreich bei 15 Prozent.

Was wird mobil gekauft? An erster Stelle der Verkäufe stehen Inhalte für Mobiltelefone wie Anwendungen (Apps) und Klingeltöne. Aber auch Produkte und Dienstleistungen werden per Handy geordert. Ausschlaggebend für den mobilen Einkauf ist für viele Befragte eine schnelle und einfache Abwicklung der Bestellung.

Zahlung über Netzbetreiber am beliebtesten

Bei der Zahlungsabwicklung nutzten 54 Prozent der Deutschen die direkte Abrechnung über den Netzanbieter (Großbritannien: 52 Prozent, Frankreich: 56 Prozent). Aber auch mobile Payment-Dienstleister wachsen derzeit und werden vor allem zum Bezahlen von nicht digitalen Inhalten genutzt. In allen drei Ländern gehen die Befragten der Studie davon aus, in den nächsten zwölf Monaten ihr Handy für mobile Transaktionen zu verwenden, um Rabatte und Coupons einzulösen sowie Bonuspunkten zu sammeln.

"Internetfähige Mobiltelefone werden immer mehr auch zum Einkaufen und Bezahlen genutzt", kommentiert Mark Wächter (MWC.mobi), Vorsitzender der Fachgruppe Mobile im BVDW und Mitglied im Global Board der MMA. "Auch wenn derzeit vor allem Inhalte wie Musik und Apps per Mobiltelefon gekauft werden, wird der Anteil nicht digitaler Produkte am M-Commerce deutlich weiter zunehmen. Dafür müssen viele Onlineshops allerdings noch für die mobile Nutzung umgesetzt beziehungsweise zugeschnitten werden."

Die Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) ist der German Council der MMA. Befragt wurden im April 2010 in Großbritannien, Deutschland und Frankreich jeweils 1000 erwachsene Mobiltelefonnutzer.


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Kommentare

TheRiddler am 22.06.2010

so gesehen

13% ist ja ein Knaller. Spricht eher gegen das Handy.

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