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M-Commerce greift E-Commerce-Umsätze ab

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M-Commerce greift E-Commerce-Umsätze ab

Markt zeigt reges Interesse am mobilen Kanal

M-Commerce greift E-Commerce-Umsätze ab (Foto: fotolia.com/Ben Chams)

In den kommenden fünf Jahren wird der M-Commerce dem E-Commerce signifikante Umsatzanteile abringen. Davon ist laut einer BVDW-Befragung mehr als die Hälfte der Experten überzeugt. Vor allem aber werde sich der M-Commerce als Teil einer Multi-Channel-Strategie auszeichnen.

Diese Auffassung teilen der Befragung "Trend in Prozent" zufolge 84 Prozent der Experten. Während der Umsatz im E-Commerce in diesem Jahr um 16 Prozent steigen soll, gehen 72 Prozent der Befragten davon aus, dass die M-Commerce-Umsätze noch stärker steigen. Ein Zehntel der Umfrageteilnehmer meint, dass die Umsätze ähnlich stark wie im E-Commerce anziehen werden.

Weitere 17 Prozent rechnen dagegen mit einem schwächeren Wachstum des M-Commerce, der unter 16 Prozent bleiben werde. Lediglich ein Prozent der Experten sieht sinkende Umsätze für den M-Commerce voraus.

Technologische Voraussetzungen nicht so wichtig 

Der Hauptgrund für die positiven Erwartungen liegt der Befragung zu Folge in der zügig wachsenden Verbreitung von Smartphones und Tablets. Für 94 Prozent der Teilnehmer ist zudem die einfache Handhabung ein wichtiger Aspekt, die Kundenakzeptanz sehen 89 Prozent als entscheidenden Faktor. Auch die dahinterstehenden Geschäftsmodelle spielen für 76 Prozent eine wesentliche Rolle.

 
 

Das sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren für den M-Commerce

Technische Aspekte, wie die Einführung des neuen Mobilfunkstandards LTE scheinen weniger ausschlaggebend zu sein. Nur 40 Prozent sehen hierin eine Auswirkung auf den Erfolg des M-Commerce. Auch die Near-Field-Communication-Technologie (NFC) spielt lediglich für 27 Prozent eine Rolle.

"Der Handel wird sich diesem Wachstumstrend nicht verschließen können und muss den Mobile Vertriebskanal zusätzlich zu Online weiter ausbauen. Zwar haben einige größere Anbieter bereits die ersten Weichen in diese Richtung gestellt, aber gerade kleinere Unternehmen, dabei insbesondere App-Anbieter und Händler, werden mit innovativen Lösungen am Markt weiter punkten können", sagt Hartmut Lösch, Leiter der Unit Mobile Commerce der Fachgruppe Mobile im BVDW.


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