Erfolgspotenzial mobiler Apps
Werbefinanzierung mit besten Chancen
26.08.2010 09:01 tga
Die Nachfrage nach Apps für mobile Endgeräte wird in den kommenden zwei Jahren weiter steigen. Was deren Finanzierung angeht, haben kostenlose Modelle mit Werbung die besten Erfolgschancen.
Dies geht aus der Befragung "Trend im Prozent - Erfolgspotenzial mobiler Apps" des Bundesverband Digitale Wirtschaft hervor, deren Stichprobe mit 94 Fragebögen allerdings relativ klein ist.
Knapp 95 Prozent der Befragten prognostizieren eine Zunahme der Bedeutung mobiler Endgeräte als Werbeträger in den nächsten zwei Jahren, weitere 90 Prozentstimmen dieser Tendenz auch speziell in Bezug auf Tablet-Apps zu. Mit einer steigenden Nachfrage rechnen 93 Prozent der Befragten in Bezug auf Anwendungen für Smartphones und 86 Prozent in Bezug auf die für Tablet-PCs.
Kostenlose Angebote mit Werbefinanzierung gelten als das viel versprechendste Refinanzierungsmodell für Apps. Die Mehrheit der Befragten spricht sich hierbei für ein hohes Erfolgspotenzial aus, sowohl in Bezug auf Smartphone-Apps (68 Prozent) wie auch auf Tablet-Apps (60 Prozent). Hinsichtlich des Erfolgspotenzials von Abomodellen ziehen die Befragten dagegen die Kombination mit Tablet-Apps anstatt mit Smartphone-Apps vor (siehe Grafik).
Als vielversprechendster Inhalt für Tablet-Apps gelten mit 79 Prozent Apps mit Nachrichten- oder Informationsbezug. Dicht dahinter folgen mit 77 Prozent Tablet-Apps mit Spiel- und Unterhaltungsschwerpunkt. Auf Platz 3 rangieren TV- und Film-Apps für das Tablet.
"Werbefinanzierte und kostenpflichtige Angebote können sich gerade im mobilen Bereich ergänzen, denn die grundsätzliche Bereitschaft zur Bezahlung von Angeboten und Services ist vorhanden", kommentiert Thomas Mendrina von Axel Springer Media Impact, Leiter des Mobile Advertising Circle (MAC) im BVDW, das Ergebnis. "Allerdings benötigen kostenpflichtige Inhalte, die über Kanäle wie mobile oder Tablet-PCs bereitgestellt und distribuiert werden, einen wirklichen Mehrwert in Form von Einzigartigkeit oder Exklusivität."
A. Kappler am 26.08.2010
Studien die das Belegen was man hören möchte...
Ich kann dem Vorredner nur recht geben. Weniger als 100 Befragte/verwertbare Fragebögen... solche Umfragen sind nur Augenwischerei. Man sollte solche "Studien" auf keinen Fall als Grundlage - auch nicht als Tendenz - für seine Entscheidung nehmen. Repräsentative Umfragen sind zwar teuer, aber immerhin hat man hier eine größere Maße an Befragten und durch alle unterschiedlichen Nutzertypen/Konsumententypen. Bei solch einer geringen Anzahl wirken sich schon sehr wenige sehr positive oder negative Stimmen zu einer Frage enorm auf das Ergebnis aus!
Christoph Salzig am 26.08.2010
Unnütz und kontraproduktiv
Das klingt mir doch stark nach "Social Media Berater prognostizieren Social Medie Boom" - etwas mehr Substanz darf's schon sein. Mein Kommentar: http://bit.ly/aEwo4C