Teil 2: Bannerformate und Abrechnungsmodelle
Bannerformate
Grundsätzlich gelten die Bannerformate der Mobile Marketing Association. Das größte Image Banner zum Beispiel hat die Maße von 300 x 50 px und kann als GIF, PNG oder JPEG ausgeliefert werden. Dazu gibt es noch Sonderwerbeformen, wie beispielsweise Ads, die sich über den ganzen Bildschirm legen. Wichtig ist weiterhin, alles auf Mobile auszurichten, was vorher vielleicht nur für Online benutzt wurde.
Die Banner sollten dabei so gestaltet sein, dass die Inhalte auf dem kleineren Bildschirm noch erkennbar sind. Zusätzlich ist es empfehlenswert, eine mobile Landingpage zu erstellen, um den Kunden auch auf dem Handy entsprechend der Werbebotschaft weiterzuführen.
Conversion Rates und Click Through Rates im Vergleich
Generell lässt sich sagen, dass die Klickrate oder Click-Through-Rate im Mobile Advertising in etwa fünf bis zehn Mal so hoch ist wie beim stationären Internet. Die Conversion Rates wiederum sind sehr produktabhängig. Der Umfang beziehungsweise Aufwand des Conversion-Ziels hat demnach entsprechenden Einfluss auf den Erfolg.
Werden kostenlose mobile Apps beworben, liegt die Conversion-Rate zum Beispiel zwischen fünf und zwanzig Prozent. Mit dem Ziel im Hintergrund muss abgeglichen werden, auf welchem Inventar die Werbung überhaupt laufen beziehungsweise mit welchen Performance-Indikatoren, sprich TKP, CPC oder ähnliches, sie bemessen werden soll.
Abrechnungsmodelle
Je nach Zielsetzung und in Abhängigkeit von den relevanten Erfolgsindikatoren sollte entschieden werden, welches Abrechnungsmodell sinnvoll und effizient ist. Ähnlich wie im stationären Internet sind das CPC- und TKP-Modell die am stärksten verbreiteten Alternativen. Handelt es sich um eine stark performancegetriebene Kampagne, die anhand der Downloads, Probefahrten, etc. bemessen werden soll, bietet sich das Cost-per-Click-Modell an. Über den Tausenderkontaktpreis/TKP lässt sich schnell und effektiv eine große Bekanntheit bei potentiellen Kunden herstellen - zum Beispiel durch die Schaltung auf großen, populären Portalen.
Tom am 04.08.2010
Mobile Advertising auf dem Vormarsch
Kommt definitv immer mehr - auch Verbundeffekte mit Augemented Reality könnten interessant werden.
http://www.telefoninterview.net