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Wrapp Nutzerzahlen

Eine Million in 14 Monaten

 
(Foto: istockphoto.com/Creativeye99)

Das Couponing-Geschäft boomt und immer mehr Nutzer genießen die Preisvorteile diverser Gutschein-Portale. Auch die schwedische Plattform Wrapp ist mit der Idee, Coupons als Marketing-Instrument zu benutzen, 2011 an den Start gegangen - 14 Monate später verzeichnet die Social-Gifting-App nun eine Millionen User.

Das Konzept ist einfach: Facebook-Nutzer können ihren Freunden im Netzwerk einen Gutschein für verschiedene Marken schenken. Der Schenkende kann zwischen kostenlosen Coupons oder gekauften Gutscheinen entscheiden. Der Empfänger wiederum erhält den Gutschein über seine Facebook-Pinnwand, per E-Mail oder SMS. Um ihn einzulösen, benötigt er die Wrapp-App, in der alle seine Gutscheine hinterlegt werden.

Bezahlt wird per Kreditkarte oder PayPal, der Betrag wird erst fällig, wenn das Geschenk eingelöst wird. Um den Gutscheinwert zu erhöhen, können sich auch mehrere Leute online via Facebook an einem Geschenk beteiligen.

Social Gifting nennt sich dieses Prinzip, mit dem das schwedische Unternehmen Wrapp im November 2011an den Start ging. Inzwischen ist das Unternehmen auch in Ländern wie Finnland, Norwegen, Großbritannien und den USA unterwegs, im Juni 2012 gab es die Smartphone-App für Android und iOS dann auch in Deutschland.

Seitdem ist das Start-up am Wachsen, nach 14 Monaten hat Wrapp inzwischen eine weltweite User-Base von einer Million. Über die Hälfte dieser aktiven Nutzer kommt aus den USA. Bislang wurden 7,4 Millionen Gutscheine über Facebook verschenkt. Der Durchschnittsnutzer ist weiblich, zwischen 20 und 35 Jahren alt und verschickt etwa fünf Coupons im Monat, berichtet Techcrunch.

Eine Millionen User in 14 Monaten ist dabei ein durchaus respektabler Wert - im Vergleich zu anderen bekannten Start-ups wie Pinterest etwa, das seine erste Millionen nach 20 Monaten verzeichnen konnte oder Twitter, das die Zahl erst nach einem Jahr erreichte. Portale wie Kickstarter oder Airnb mussten sogar 30 Monate warten. Bedacht werden muss dabei natürlich, dass Pinterest und Twitter rein soziale Plattformen sind, während sich Kickstarter als Internetplattform auf die Projektfinanzierung über Crowdfunding konzentriert und Airnb ein Community-Marktplatz für Reisen ist.

Der größte Konkurrent auf dem Social-Gifting-Markt kommt ausgerechnet von Facebook selbst: Noch am gleichen Tag wie Facebooks Börsengang kaufte das soziale Netzwerk Karma - heute "Facebook Gifts", eine iPhone-App, die Geschenke für Freunde vorschlägt. Die User-Base hier wird etwa auf 170 Millionen geschätzt.


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