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Spiegel bringt eigene iPad-Version heraus

Optimierte Inhalte für Apples Tablet-Computer

Spiegel bringt eigene iPad-Version heraus

Am 28. Mai 2010 bringt der Spiegel-Verlag parallel zum Verkaufsstart des iPads in Deutschland eine speziell auf das Gerät abgestimmte Version seines Nachrichtenmagazins heraus. Auch Spiegel Online bereitet sich auf das neue Gerät vor und zeigt seine Videos künftig ohne Flash-Player.

Die iPad-App soll mehr als eine elektronische Ausgabe des Spiegels sein. Neben den Heftinhalten finden sich weitere multimediale Inhalte, die das Nachrichtenangebot ergänzen sollen. Neben den zusätzlichen Bewegtbildinhalten sollen dem iPad-Nutzer weitere Themenseiten und Foren zugänglich gemacht werden.

Der Spiegel-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron sieht die Applikation als ein neuartiges digitales Produkt, dass einen eigenen Reiz für den Leser entfaltet: "Der Spiegel auf dem iPad bietet neue visuelle Formen des Erzählens."

Per WLAN oder Mobilfunkverbindung können sich die User die App jeweils am Samstag ab 22 Uhr auf ihr Gerät herunterladen. Sie kostet pro Einzelausgabe 3,99 Euro. Im Abonnement sinkt der Preis auf 3,65 Euro pro Ausgabe und kostet damit ebenso viel wie das Printabo. Abonnenten der Druckversion erhalten die App zum einem günstigeren Preis.

Auch das Onlineportal des Nachrichtenmagazins wurde inzwischen fit für den Zugriff über Apples Geräte gemacht. Auf einer eigenen Videoseite erhalten die User von iPad, iPhone und iPod Touch Zugriff auf die Videos in einer speziell aufbereiteten Version. Dabei wurde auf die von Apple nicht unterstützte Flash-Technologie verzichtet. "Auch für neue Gerätsklassen wie Smartphones und Tablet-PCs müssen übergreifende Lösungen gefunden werden, die für die Nutzer einfach zu bedienen sind und die multimediale Welt des internets reibungslos erschließen", sagt Rüdiger Dietz, Chefredakteur von Spiegel Online und gibt als Ziel aus, in Zukunft den Zugriff von allen technologischen Plattformen aus ermöglichen zu wollen.


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