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Apple startet iCloud

Fünf Gigabyte sind inklusive

Apple startet iCloud

Apple hat den Starttermin für seine neuen Cloud-Services bekannt gegeben. Am 12. Oktober 2011 soll iCloud zeitgleich mit iOS 5 veröffentlicht werden. Fünf Gigabyte Speicherplatz für Musik, Fotos, Apps und Dokumente sind kostenlos.

Gespeichert werden können unter anderem Musik, Fotos, Apps, Kontakte, Kalender oder Dokumente; diese werden automatisch und drahtlos auf alle Geräte eines Anwenders wie iPhone, iPad, iPod touch, Mac oder PC (mit Windows Vista oder Windows 7) geschickt. Die Inhalte werden auf allen Geräten synchronisiert, sobald sie auf einem Gerät des Nutzers geändert werden.

Um Doppelungen in den eigenen iCloud-Daten zu vermeiden gleicht iTunes Match alle Lieder in der Musikbibliothek des Nutzers einschließlich der Musik, die nicht über iTunes gekauft wurde, mit den in iTunes verfügbaren Stücken ab. Diese werden dann in einer DRM-freien Version im AAC-Format mit einer Datenrate von 256 KBit/s angeboten. Nur die Musik eines Nutzers, für die kein Gegenstück via iTunes verfügbar ist, wird in die iCloud geladen. iTunes Match wird jedoch erst später im Oktober und vorerst nur in den USA gelauncht, wo der Service 24,99 US-Dollar pro Jahr kosten soll.

Wird beispielsweise auf dem iPad mit einer der iWork-Apps Pages, Numbers oder Keynote, ein Dokument erstellt, so wird es automatisch an die iCloud gesendet und auf andere iOS-Geräte, die ebenfalls diese iWork-Apps nutzen, übertragen. Um den Speicherplatz so gering wie möglich zu halten, werden über den iCloud-Fotostream immer die neusten 1.000 Bilder eines Kunden angezeigt.

Neben der Einkaufshistorie von iTunes wird durch iCloud auch der Einblick in die Historie der im App Store oder im iBookstore gekauften Inhalte auf allen Geräten eines Nutzers ermöglicht. Bereits erworbener Content kann außerdem auf alle Geräte heruntergeladen werden. Der Dienst iCloud Backup gewährleistet die Datensicherung mit täglichen Backups via WLAN, sobald iPhone, iPad oder iPod touch aufgeladen werden. So kann zum Beispiel ein neues Gerät ohne große Umstände neu aufgesetzt werden oder ein altes Gerät wiederhergestellt werden.

Weitere Dienste und Funktionen von iCloud sind unter anderem das Teilen eines Kalenders mit Freunden, ein werbefreier E-Mail-Account, der auf allen iOS-Geräten und Computern auf dem gleichen Stand gehalten wird sowie "Mein iPhone suchen", mit dem Geräte wiedergefunden werden können oder darauf befindliche Daten gesperrt oder gelöscht werden können,

iCloud ist ab dem 12. Oktober 2011 als kostenloser Download für Nutzer von iPhone, iPad oder iPod touch mit iOS 5 oder Mac mit Mac OS X Lion verfügbar. Enthalten sind fünf Gigabyte kostenloser Speicherplatz, auf die gekaufte Musik, Apps, Bücher und der Fotostream nicht angerechnet werden. Wem der kostenfreie Speicher nicht reicht, der kann auf kostenpflichtigen Speicher zurückgreifen, der ab 20 US-Dollar pro Jahr erhältlich sein soll.

Apple hatte iCloud.com schon im Sommer für Entwickler geöffnet, um zu gewährleisten, dass zum Zeitpunkt des Launchs bereits Apps zur Verfügung stehen.


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