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App-Kauf

Nicht mehr als 99 Cent

 
Studie zum App-Kauf: Die Schmerzgrenze liegt bei 99 Cent
(Foto: istock / macroworld)

Studie Die "Millionärs-App" "iVIP Black" für 899,99 Euro gefällig? Den meisten wäre ein Euro schon zu viel. Einer Studie zufolge würde mehr als die Hälfte der Deutschen höchstens 99 Cent für eine App ausgeben. Allerdings sind Männer noch etwas zahlungsfreudiger als Frauen.

54 Prozent der Deutschen würden maximal 99 Cent für eine App ausgeben. Das hat eine Studie des Online-Bezahldienstleisters Skrill ergeben. Mit steigendem Betrag nimmt demnach die Bereitschaft, eine Applikation zu kaufen deutlich ab: Insgesamt würden nur noch fünf Prozent der Befragten mehr als zehn Euro dafür ausgeben.

Leichte Unterschiede zeigten sich bei den Geschlechtern. So würden 51 Prozent der Männer mehr als 99 Cent für eine App ausgeben, allerdings nur 42 Prozent der Frauen. 

Ungeachtet dieser Ergebnisse sind doch ein paar Apps auf dem Markt, die gelinde gesagt deutlich teurer sind:

Die Millionärs-App "iVIP Black" kostet stolze 899,99 Euro. Aber ihr Sinn liegt ja auch darin, den Besitzern ein Gefühl von Exklusivität zu geben. Den Nutzern werden beispielsweise VIP-Behandlungen durch Partner wie Restaurants oder Hotels versprochen. 

Deutlich günstiger ist da schon die Zahnarzt-App "DDS GP Yes" für 449,99 Euro. Ebenso viel kostet die Wissenschafts-App "KGulf", die den Wasserstand des Persischen Golfs gezeitenabhängig zu jedem beliebigen Zeitpunkt zwischen 1975 und 2035 simuliert. 

35 Prozent der Befragten können sich vorstellen in Restaurants oder Cafés mithilfe einer App zu bezahlen, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Allerdings nehme die Bereitschaft dazu mit zunehmendem Alter ab: Während 43 Prozent der Befragten unter 30 Jahren sich dies vorstellen können, sind es bei der Altersgruppe 55+ nur noch 18 Prozent.

Die Daten sind Teil der Studie "The Future of Money". Sie soll zeigen, was Deutsche aktuell über Bargeld und andere Zahlmethoden denken und wie sie sich die Zukunft des Geldes vorstellen. Befragt wurden 1001 Personen im Zeitraum von 2. bis 7. Marz 2012. 


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