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Microsoft Daten-Brille

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Microsoft Daten-Brille

Patent für Augmented-Reality-Gadget beantragt

 
(Foto: Fotolia/lassedesignen)

Die Daten-Brille "Glass" von Google war offenbar erst der Anfang. Auch Microsoft soll wie der Suchmaschinengigant an einem Augmented-Reality-Gerät arbeiten, das zusätzliche Informationen zu Sportsendungen einblenden kann. Ein entsprechender Patentantrag sei bereits eingereicht worden.

Bekommt die Videobrille "Glass" Konkurrenz? Das Gerät wurde von Google bereits im April 2012 erstmals in einem Video vorgestellt. Bislang ist das Brillen-Smartphone allerdings lediglich ein Forschungsprojekt, das vorerst nur diejenigen nutzen können, die sich für 1.500 Dollar ein Entwicklermodell gesichert haben. Die breite Markteinführung sei für 2014 geplant.

Doch wie ein erst jetzt veröffentlichter Patentantrag aus dem vergangenen Jahr zeigt, war Google offenbar nicht der einzige, der das Augmented-Reality-Prinzip in einem neuen Gadget verwirklichen will, berichtet der "Spiegel". Auch Microsoft hätte bereits im Mai 2011 ein Patent für eine spezielle Brille eingereicht, die bei Sportsendungen zusätzliche Informationen und Statistiken einblenden könnte. Bei einem Song soll auf diese Weise etwa auch der Text im Blickfeld erscheinen, indem bestimmte Bereiche der Brille undurchsichtig werden. Optional ließe sich die Brille ebenfalls als Display-Ersatz nutzen, so pcgames.

Die Steuerung der Augmented Reality-Brille könnte laut dem Patent über einen am Arm befestigten Controller, Sprachbefehle oder sogar Augenbewegungen ermöglich werden. Sie soll dazu mit anderen Hard- und Softwaregeräten verknüpft werden können  - so etwa mit der Xbox 720 oder Kinect.

Laut TechCrunch seien Microsofts Pläne im Vergleich zu Google "etwas weniger ambitioniert", da sich der Windows-Konzern mehr auf einen bestimmten Zweck fokussiere. Denn anders als bei der "Glass"-Brille, die nach Vorstellung des Konzerns nahezu dauerhaft getragen werden soll und quasi als Augmented-Reality-Tagebuch des eigenen Lebens dienen soll, wäre Microsofts Gadget auf bestimmte Situationen eingeschränkt, wie eben Live-Events, Sportveranstaltungen oder Konzerte.

Ob Cyberbrillen nach Smartphone und Tablets der nächste Hightech-Hype werden bleibt abzuwarten - dafür spricht, dass sich neben den große Firmen Google und Microsoft auch bereits auch eine australische Firma namens Explore Engage intensiv mit der neuen Technik beschäftigen. Explore Engage hat dem "Spiegel" zufolge in den letzten Jahren etwa 1,6 Millionen Euro in die Entwicklung einer Augmented-Reality-Brille investiert.


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