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Welt-Gruppe zum Marktstart auf dem iPad vertreten

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Welt-Gruppe zum Marktstart auf dem iPad vertreten

Springer bringt Kiosk-App diese Woche raus

 
Welt-Gruppe zum Marktstart auf dem iPad vertreten

So sieht die Welt auf dem iPad aus

Zur Markteinführung des iPad in den USA am 3. April 2010 ist die Welt-Gruppe mit einer eigenen Applikation im App Store vertreten. Mit der "Kiosk-App" haben Nutzer die Möglichkeit, die aktuellen Ausgaben von Welt, Welt Kompakt und Welt am Sonntag auf dem neuen Tablet von Apple zu lesen.

Für das iPad wurde die Darstellung der Inhalte weiter verbessert und eine einfache, benutzerfreundliche Navigation durch die einzelnen Seiten realisiert. Die digitalen Ausgaben der Welt-Marken sind künftig als monatliches Abonnement ab 7,99 Euro verfügbar.

"Wir haben uns bewusst dafür entschieden, zum Marktstart unsere starken Zeitungsmarken als digitale Ausgaben auf dem iPad anzubieten", sagt Jan Bayer, Verlagsgeschäftsführer Welt-Gruppe. Bereits bei der iPhone-App der Welt habe sich gezeigt, dass die PDF-Funktionalität sehr gut angenommen werde.

Der Axel Springer Verlag setzt im Internet auf Bezahlinhalte. Seit Ende 2009 sind Apps von Welt und Bild für das iPhone verfügbar, die bereits mehr als 140.000 Mal gekauft und heruntergeladen wurden. Zudem will der Verlag gemeinsam mit anderen eine neue Verwertungsgesellschaft gründen - zahlen sollen in Zukunft nicht nur Portale wie Google, die kostenfrei abrufbare Inhalte systematisch auswerten, sondern jeder gewerbliche Nutzer der Verlagsangebote im Internet.

Die digitalen Medien stellten mit einem kräftigen Wachstum der Erlöse und einer Verdopplung des Ergebnisses ihre Bedeutung für den Axel Springer Verlag unter Beweis - sie trugen 2009 einen Anteil von 21 Prozent zu den Gesamterlösen bei.

Das iPad ist bereits über Vorbestellungen vergriffen. Die erste Auflage des iPad scheint somit ein Erfolg zu sein, obwohl offizielle Verkaufszahlen noch nicht vorliegen. In Deutschland will der IT-Anbieter neofonie Mitte April sein sogenanntes WePad auf den Markt bringen. Der Tablet-Computer soll im Gegensatz zu Apples Produkt auch Flash-Technologie unterstützen.


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